S-Bahnhof Pichelsberg
Das neue Wohngebiet ist sehr gut ans S-Bahnnetz angeschlossen. Bild: Imago/Eibner

Vom 8. August bis 9. September liegt der Entwurf für das Neubaugebiet zwischen Scott-, Swift- und Dickensweg in Westend öffentlich aus.

Das Bezirksamt hat jetzt beschlossen, den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans 4-59 VE für die Grundstücke Scottweg 3/31, Swiftweg 1/5, Dickensweg 3 – 14A und 16/34, 19/19A im Ortsteil Westend öffentlich auszulegen.

Die Beteiligung der Öffentlichkeit ist im Zeitraum vom 8. August bis einschließlich 9. Septem-ber vorgesehen.

661 Wohneinheiten

Mit dem Bebauungsplanverfahren sollen die planungsrechtlichen Grundlagen für eine Neubebauung des Geländes mit 661 Wohneinheiten geschaffen werden. Bestehende Gebäude werden abgerissen.

Die Belange der Bestandsmieter werden hierbei umfassend durch ein Angebot von Ersatzwohnraum am Standort und weitere Vereinbarungen berücksichtigt.


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Das Vorhaben soll das Wohnungsangebot im Ortsteil Westend erweitern und damit einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Wohnraumbedarfs in Berlin leisten.

Aufgelockerte Umgebung

„Wir haben es hier mit dem aktuell größten Wohnungsbauvorhaben in unserem Bezirk zu tun. Ich bin froh, dass dieses schon lange laufende Verfahren nun endlich in die Zielgerade einbiegt und wir Wohnraum für viele Familien im Westend schaffen können!

Dabei gewährleisten wir den Schutz der bestehenden Mieter und entwickeln ein Quartier, das sich bestmöglich in die aufgelockerte Umgebung einfügt“, erklärt dazu Bezirksstadtrat Fabian Schmitz-Grethlein.

Für den dichtbebauten Bezirk sei das ein weiterer wichtiger Schritt um einen Beitrag zu den Wohnbauzielen zu leisten. Vorhabenträger und die unterschiedlichen Behörden hätten dabei, so Schmitz-Grethlein, hervorragend zusammengearbeitet, um die vielen Schwierigkeiten zu bewältigen.

Zeitgemäßer Standard

Der vorhabenbezogene Bebauungsplanentwurf 4-59 VE sieht eine drei bis viergeschossige Bebauung in einem energetisch und ökologisch zeitgemäßen Standard vor, die zu weiten Teilen auf den Grundflächen der Bestandsbebauung entstehen soll.

Damit ist ein vergleichsweise geringer Eingriff in den vorhandenen Baumbestand und das vorhandene Bodengefüge verbunden.

Der in seiner städtebaulichen Struktur durch abwechslungsreiche Raumfolgen geprägte Entwurf soll sich in besonders verträglicher Weise in das bauliche Umfeld und den Stadt- und Landschaftsraum nördlich der Heerstraße einfügen.

Quelle: Bezirksamt

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