V.l.n.r.: Bezirksstadträtin Juliane Witt (Marzahn-Hellersdorf), Daniel Kunkel (GF Ubitricity), Erik Landeck (GF Stromnetz Berlin), Staatssekretärin Dr. Niedbal. Bild: ubitricity/Kruppa
V.l.n.r.: Bezirksstadträtin Juliane Witt (Marzahn-Hellersdorf), Daniel Kunkel (GF Ubitricity), Erik Landeck (GF Stromnetz Berlin), Staatssekretärin Dr. Niedbal. Bild: ubitricity/Kruppa V.l.n.r.: Juliane Witt, Bezirksstadträtin Marzahn-Hellersdorf, Daniel Kunkel, CEO ubitricity, Dr. Erik Landeck, Geschäftsführer Stromnetz Berlin, Dr. Meike Niedbal, Staatssekretärin
Der Eröffnungstermin der ersten Laternenladepunkte des Projekts „ElMobileBerlin” ist am 13. Juli 2022 an der Oberfeldstraße 15-18.
 
Am 13. Juli 2022 ab 14.30 Uhr gehen die Laternenladepunkte in der Oberfeldstraße 15-18, 12683 Berlin, an den Lichtmasten.
 
Nach langer Vorbereitungsphase ist es nun soweit, dass die ersten Laternenladepunkte in der Biesdorfer Oberfeldstraße errichtet werden sollen.
 
Der Termin findet im Beisein der Berliner Staatssekretärin für Mobilität, Frau Dr. Meike Niedbal, des beauftragten Ladeinfrastrukturbetreibers Ubitricity, der Stromnetz Berlin GmbH sowie der Projektbeteiligten von SenUMVK und den Forschungspartnern des Vorhabens statt.

Linke-Fraktion fordert weitere Standorte

UPDATE Weitere Standorte sollten vor allem in Marzahn und Hellersdorf entstehen, fordert die Linke-Fraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf. Seit Jahren arbeiten der Senat, das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und die Firma ubitricity an der Umsetzung eines Pilotprojekts zum Laternenladen. In dem Projekt werden Ladepunkte für Elektroautos an Lichtmasten errichtet.
 
Dabei soll geprüft werden, ob die Nutzung der vorhandenen Straßenlaternen-Infrastruktur, trotz vergleichsweise geringer Ladeleistung, zur flächendeckenden Versorgung mit Ladepunkten für Elektroautos im öffentlichen Raum, etwa zum Laden in Wohnortnähe, geeignet ist. Heute wurde der erste Laternenladepunkt in der Oberfeldstraße in
Biesdorf errichtet. Die Errichtung findet in zwei Phasen statt. Im Rahmen des Grunderrichtungskontingents werden 91 Standorte in Marzahn-Hellersdorf mit und ohne Masttausch errichtet. Ein größeres Cluster aus Standorten ohne Masttausch wird in der Oberfeldstraße errichtet.
 
Das Grunderrichtungskontingent von insgesamt 200 Laternenladepunkten wird bis Ende September 2022 in Marzahn-Hellersdorf und SteglitzZehlendorf installiert. Der Senat wird das optionale Errichtungskontingent zur Errichtung von mindestens 300 und bis zu 800 weiteren Laternenladepunkten in Marzahn-Hellersdorf, Steglitz-Zehlendorf und weiteren Bezirken auslösen können, wenn der Verlängerungsbescheid des Fördermittelgebers
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vorliegt.

Wichtig für Anwohner der Großsiedlungen

Dazu erklären Kristian Ronneburg, Sprecher für Mobilität der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, und Bjoern Tielebein, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion in der BVV MarzahnHellersdorf: „Der heutige Startschuss für das Pilotprojekt zur Errichtung von Laternenladepunkten ist ein wichtiger Schritt auch für unseren Bezirk Marzahn-Hellersdorf, der bisher nur über wenige Ladepunkte im öffentlichen Raum verfügt. Aus unserer Sicht sollte der räumliche Schwerpunkt bei der weiteren Umsetzung des Projektes angepasst werden. Gerade die Mieterinnen und Mieter in den Großsiedlungen von Marzahn und Hellersdorf brauchen mehr öffentliche Ladepunkte. Hier sind sowohl die Wohnungsbaugesellschaften als auch der Bezirk und der Senat gefragt, die richtigen
Anreize zu setzen.“
 
Text: red

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