Tempohomes in Kreuzberg müssen dem Wohnungsbauvorhaben der Gewobag weichen. Bild: IMAGO / Christian Mang (Symbolfoto)
Tempohomes in Kreuzberg müssen dem Wohnungsbauvorhaben der Gewobag weichen. Bild: IMAGO / Christian Mang (Symbolfoto)

Auf dem Grundstück Franz-Künstler-Straße 10/Alte Jakobstraße 4 will die Gewobag 440 Wohnungen bauen. Die derzeit dort aufgebauten Tempohomes für Geflüchtete müssen dafür leergezogen werden.

Auf dem Areal Franz-Künstler-Straße 10/Alte Jakobstraße 4 in Kreuzberg plant die Gewobag den Bau von 440 Wohnungen, darunter rund 300 Wohnplätze für Geflüchtete. Planungsrechtliche Grundlage bildet der Bebauungsplan VI-125a, der sich aktuell im Verfahren befindet. Voraussetzung für eine planmäßige Realisierung des Vorhabens sei der fristgerechte Rückbau der dortigen Tempohomes, teilt die Seantsverwaltung mit.

Leerzug bis April 2023

Um das Wohnungsbauvorhaben zügig realisieren zu können und die Planreife des Bebauungsplans bis Ende 2023 zu gewährleisten, hat sich die Senatskommission darauf verständigt, dass die Tempohomes auf dem Grundstück bis Ende April 2023 durch das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) leergezogen und zurückgebaut werden. Die geflüchteten Menschen sollen vom LAF auf andere Tempohome-Standorte verteilt werden.

Text: red

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