Großwohnsiedlung Marzahn (Allee der Kosmonauten). Bild: IMAGO / Schöning
Großwohnsiedlung Marzahn (Allee der Kosmonauten). Bild: IMAGO / Schöning

Die Staatssekretärin für Mieterschutz und Quartiersentwicklung Ülker Radziwill besucht in diesem Sommer die Großsiedlung Marzahn und stellt sich im Rahmen einer Sprechstunde den Wünschen und Anliegen der Anwohner. Termin ist der 14. Juli 2022.

Die Koordinationsstelle für die Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf lädt alle Anwohner zur mobilen Sprechstunde am Donnerstag, dem 14. Juli 2022, ein. Interessierte können in der Zeit von 13 bis 16 Uhr im Märkischen Garten am Feldberger Ring 72, 12619 Berlin mit Erik Legat, dem Koordinator vor Ort, ins Gespräch kommen.

Um die bisherige Arbeit der Koordinierungsstelle zu würdigen und um mit den Menschen in Marzahn-Hellersdorf ins Gespräch zu kommen, wird ab ca. 15 Uhr auch die Staatssekretärin für Mieterschutz und Quartiersentwicklung, Ülker Radziwill, die mobile Sprechstunde besuchen.

Stärken einbringen

Bei der Sprechstunde soll es vor allem darum gehen, wie die Menschen, die in den Kiezen leben, ihre Großsiedlung und ihre Nachbarschaft wahrnehmen, welche Stärken sie sehen oder sogar mit einbringen können und darum, welche sozialen und kulturellen Angebote sie sich in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wünschen.

Die mobile Sprechstunde ist Teil des Senatsprogramms „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, das in Marzahn-Hellersdorf von der Sozialraumorientierten Planungskoordination (SPK) umgesetzt wird.

Bezahlbarer Wohnraum und Vielfalt

Berlin ist eine Metropole mit 51 Großsiedlungen, in denen knapp eine Million Menschen leben.
Erbaut zwischen 1960 und 1990 boten und bieten sie vielen Menschen bezahlbaren Wohnraum und Vielfalt. Die Gebiete nehmen 5,4 % der Landesfläche ein und sind geprägt von vielen Grünflächen, Sport- und Spielplätzen. Die Großsiedlungen findet man von der Mitte bis zu den Rändern der Stadt.
 
Für die Staatssekretärin für Mieterschutz und Quartiersentwicklung Ülker Radziwill leisten die Großwohnsiedlungen einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Berliner Bevölkerung mit bezahlbaren Wohnraum: „Dafür ist es wichtig, die Wohnqualität zu erhalten und zu verbessern, aber auch nachbarschaftliches Miteinander, Integration und Diversität, Attraktivität des öffentlichen Raumes und Infrastruktur im Kiez zu fördern. Die Menschen müssen sich hier wohlfühlen und sicher sein, dass sie auch morgen noch die Miete Ihrer Wohnung zahlen können.“

Stärkung Berliner Großsiedlungen

Die Nachbarschaften in den Großsiedlungen sind genauso vielfältig, wie die Stadt Berlin insgesamt. 23 Großsiedlungen, in denen viele Menschen mit wenig Einkommen leben, werden durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen unterstützt:
Durch 17 Quartiersmanagementgebiete, die Ressortübergreifende Gemeinschaftsinitiative und das Programm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“.
 
So bunt und vielfältig die Nachbarschaft in den Großsiedlungen ist, so vielfältig ist auch das Engagement und die sozialen und kulturellen Angebote vor Ort. Über Repair-, Eltern- bis Nachbarschaftscafé; vom Gemeinschaftsbeet über den Nachbarschaftsgarten bis zur Baumscheibenpatenschaften; ob basteln, singen oder boxen – in den Großsiedlungen gibt es viele Formen der Begegnung und des Austausches.

Text: red

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