Ein Mann trägt Handschellen.
Ein Mann trägt Handschellen. Foto: Sven Hoppe/dpa/Illustration

In der vergangenen Nacht nahm die Polizei gleich mehrere mutmaßliche Räuber in Köpenick fest. Zuvor sollen diese einen 25-jährigen Mann in einer Parkanlage auf dem Platz des 23. April beraubt haben.

Der 25-Jährige Mann gab den alarmierten Polizisten gegenüber an, dass er gegen 23.30 Uhr durch den Park ging, als ihn mehrere Männer von hinten ansprachen und ihn fragten, ob er Drogen kaufen möchte. Anschließend durchsuchten die Männer unter Androhung von Gewalt die Sachen des Bedrohten. Dabei stahlen sie ihm Geld und Mobiltelefon.

Nach den bisherigen Erkenntnissen musste der Beraubte dann unter Androhung des Todes mit den Tatverdächtigen in eine Bankfiliale gehen und dort die Geheimnummer seiner Geldkarte preisgeben. Anschließend hob einer der Tatverdächtigen über einen der dortigen Automaten Geld von dem Konto des 25-Jährigen ab. Anschließend flüchteten die mutmaßlichen Verbrecher mit der Beute in unbekannte Richtung.

Spätere Ermittlungen führten zu insgesamt sechs Tatverdächtigen im Alter von 16 und 17 Jahren, die die Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 36 festnahmen. Einen der 17-Jährigen, ein Intensivtäter, brachten die Einsatzkräfte in einen Polizeigewahrsam. Dort wurde er erkennungsdienstlich behandelt und dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) überstellt. Die übrigen Tatverdächtigen entließ die Polizei wieder, nachdem sie deren Identitäten festgestellt hatte.

Text: red

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