Hoch hinaus im Steigerwald

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Baumwipfelpfad
Der Baumwipfelpfad ist ein sich nach oben öffnender, kelchförmiger Holzturm mitten im Steigerwald. Bild: djd/Baumwipfelpfad Steigerwald/Bayerische Staatsforsten/M. Hertel

Ein Abstecher zum beeindruckenden Baumwipfelpfad zwischen Würzburg und Bamberg.

Kultur und Natur erleben und entdecken! Im Rahmen eines Wochenendtrips wollen wir neben den beiden fränkischen Welterbe-Städten Würzburg und Bamberg auch den Baumwipfelpfad Steigerwald nahe der kleinen Gemeinde Markt Ebrach erkunden.

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Den Wald aus einer neuen Perspektive entdecken

Wir starten in Würzburg und folgen zunächst der B19 im sanft hügeligen Fränkischen Weinland, später der B22 nach Osten Richtung Bamberg. Kurz vor dem Ziel verändert sich die Landschaft deutlich, das Gelände steigt an, aus Offenland wird Wald: der Steigerwald – er ist nach dem Spessart das zweitgrößte Laubwaldgebiet in Bayern und ist geprägt durch ausgedehnte Buchen- und Eichenwälder.

Nach etwa 40 Minuten Fahrt erreichen wir oberhalb von Ebrach den großen Parkplatz am Baumwipfelpfad. Vom mächtigen Turm und dem 1.150 Meter langen Pfad ist von hieraus noch nichts zu erkennen. Nach wenigen 100 Metern Wegstrecke durch den Wald entdecken wir den Eingang zum Pfad. Der barrierefreie und aus heimischen Hölzern erbaute Steg schlängelt sich so sanft durch alle Etagen der Baumkronen, dass man kaum merkt, wie schnell man sich auf einer Höhe von bis zu 26 Metern über dem Waldboden befindet.

Auf etwa der Hälfte der Strecke mündet der Pfad in den sich nach oben öffnenden, kelchförmigen Holzturm. Ganze neun Umrundungen des Turms bedarf es, um die 42 Meter hohe Aussichtsplattform zu erreichen. Der Rundumblick weit hinein in den Steigerwald ist ein absolutes Highlight.

Wow-Erlebnisse

Ein echtes Wow-Erlebnis, diese Perspektive auf den Wald kannten wir noch nicht. Entlang des Aufstiegs informieren mehrere Stationen zu spannenden Themen rund um den Wald und seine nachhaltige Nutzung durch Forstwirtschaft und Jagd. Wo Wald ist, dürfen Tiere nicht fehlen. Das kleine Rotwildrudel mit zwei süßen Kälbern können wir aus der Höhe betrachten und über eine Art Röhre mit Futterpäckchen füttern. Nach dem Abstieg kommen wir im zweiten Wildgehege Mufflons ganz nah. Junge Gäste toben sich am Waldspielplatz mit dem Kugelpfad, einer großen Outdoor-Kugelbahn, aus, während die Großen sich am Kiosk mit Kaffee und Leckereien stärken.

Führungen und Veranstaltungen

Was macht den Steigerwald so besonders? Wie machen Förster den Wald fit für den Klimawandel? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt es bei einer Führung über den Baumwipfelpfad. Im Sommer locken zudem spezielle Veranstaltungen nach Ebrach – etwa der große Regionalmarkt am 31. Juli.

Quelle: djd

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