"Die Magnetischen": Ab 28. Juli in den Kinos: Bild: Port au Prince Pictures

Ein Film über die Anziehungskraft der Liebe und der Musik: „Die Magnetischen“ startet am 28. Juli in Berliner Kinos.

Frankreich Anfang der 1980er Jahre: Aufbruchsstimmung macht sich breit – auch in der Musik. In einer verschlafenen Kleinstadt betreibt die Clique um den charismatischen Jerôme (Joseph Olivennes) und seinen introvertierten Bruder Philippe (Thimotée Robart) auf einem Dachboden einen Piratensender.

Schauen Sie sich hier den Trailer zum Film an.

Die besondere Stimmung der 1980er-Jahre

Filmplakat "Die Magnetischen". Bild: Port au Prince Pictures
Filmplakat „Die Magnetischen“. Bild: Port au Prince Pictures

Als Marianne (Marie Colomb) mit ihrer kleinen Tochter aus Paris in den Ort zurückzieht, ist es um die Brüder geschehen und beide verlieben sich Hals über Kopf in sie.  Mit seiner einnehmenden Art kann Jerôme Marianne schnell für sich gewinnen, während Philippe sich nicht traut, seine Liebe zu zeigen. Er wird zum Militärdienst eingezogen und nach West-Berlin versetzt.

Dort verändert die Begegnung mit dem schillernden Radiomoderator Dany (Brain Powell) sein Leben, er kann als DJ beim Militärradio beeindrucken und traut sich, Marianne per Radio seine Liebe zu gestehen. Doch als Philippe nach Hause fährt, muss er feststellen, dass sich alles verändert hat und gerät in einen großen Gewissenskonflikt.

Pulsierend, melancholisch, energisch

Vincent Maël Cardona gelingt es in seinem pulsierenden Film, die besondere Stimmung der 1980er Jahre einzufangen: Die Mischung aus Melancholie und Resignation auf der einen und überschwänglicher Lebensenergie und Kreativität auf der anderen Seite.

Diese besondere Energie ist wie ein sehnsüchtiges Lachen, das durch den Soundtrack mit Titeln von Joy Division, The Undertones, Iggy Pop, Gang of Four oder Front 242 kongenial unterstützt wird. Die jungen Erwachsenen wissen, dass sie definitiv allein aber miteinander verbunden sind, für immer im Zustand des Erwachsenwerdens: Sie sind DIE MAGNETISCHEN.

César als bester Debütfilm

Bei den Internationalen Filmfestspiele Cannes wurden DIE MAGNETISCHEN 2021 in der Sektion Quinzaine des Réalisateurs als Entdeckung gefeiert und ausgezeichnet. Kürzlich gewann der Film den CÉSAR als Bester Debütfilm. Im Film glänzt das aufstrebende Ensemble Thimotée Robart, Marie Colomb, Joseph Olivennes. Thimotée Robart wurde für seine Leistung in DIE MAGNETISCHEN mit dem Prix Lumière als Bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet.

DIE MAGNETISCHENist eine deutsch-französische Ko-Produktion von Easy Tiger(FR),Srab Films(FR), Elemag Pictures(DE) und Port au Prince Film & Kultur Produktion; gefördert von Pictanovo, dem Centre national de la Cinématographie(CNC), der Région Île-de-Francesowie der Mitteldeutschen Medienförderung, der Deutsch-Französischen Förderkommissionund dem Deutschen Filmförderfonds. 

Ab 28. Juli im Kino

Port au Prince Pictures bringt DIE MAGNETISCHEN am 28. Juli 2022in die Kinos, natürlich auch in Berlin.

Text: red

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