Eine neue Jelbi-Station gibt es jetzt im Quartier Stadtgut Hellersdorf. Bild: BVG/Elke Stamm
Eine neue Jelbi-Station gibt es jetzt im Quartier Stadtgut Hellersdorf. Bild: BVG/Elke Stamm

Carsharing, E-Scooter, Lastenräder: Im Quartier Stadtgut Hellersdorf hat jetzt die erste Jellbi-Station eröffnet.

Im Rahmen einer Kooperation mit Jelbi, der Mobilitätsplattform der BVG, eröffnete die Gesobau jetzt die erste Jelbi-Station sowie mehrere Jelbi-Punkte im Quartier Stadtgut Hellersdorf. In Zusammenarbeit mit Jelbi bringt die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft damit erstmals alternative Mobilitätsangebote nach Hellersdorf.

Sharing-Angebote verschiedener Dienstleister

Die Standorte befinden sich verteilt im gesamten Wohnquartier und bündeln Sharing-Angebote verschiedener Dienstleister als Alternative zum eigenen Pkw. Über die Jelbi-App sind die neuen Mobilitätsangebote sowohl für Gesobau-Mieter als auch Anwohner schnell und einfach buchbar.

Die Station „Jelbi-Stadtgut Hellersdorf/Zossener Straße“ befindet sich im nördlichen Teil des Quartiers und umfasst E-Scooter von Bird, Lime, Tier und Voi, E-Bikes und E-Mopeds von Tier, Lastenräder von Sigo, flexibles Carsharing von Miles sowie stationäres Carsharing und E-Transporter von Mobileeee.

Weitere Jelbi-Punkte

Zusätzlich schafft die Gesobau verteilt im und um das Quartier mehrere Jelbi-Punkte, an denen weitere Zweiräder ausgeliehen werden können. Eine zweite Jelbi-Station wird zu einem späteren Zeitpunkt in der Nähe des Historischen Stadtguts eröffnet.

Die erste Jelbi-Station im Quartier Stadtgut Hellersdorf wurde im Beisein von Bettina Jarasch, Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz, Juliane Witt, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Umwelt- und Naturschutz, Straßen- und Grünflächen in Marzahn-Hellersdorf, sowie Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der Gesobau, und Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der Gesobau eingeweiht.

Alternative zum eigenen Auto

Von links nach rechts: Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG, Bettina Jarasch, Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz, Juliane Witt, Bezirksstadträtin von Marzahn-Hellersdorf und Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU. Bild: GESOBAU AG/Christoph Schieder
Von links nach rechts: Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG, Bettina Jarasch, Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz, Juliane Witt, Bezirksstadträtin von Marzahn-Hellersdorf und Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU. Bild: GESOBAU AG/Christoph Schieder

Bettina Jarasch, Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz: „Innerhalb des S-Bahnrings sind Sharing-Angebote, die als Alternative zum eigenen Auto dienen sollen, inzwischen selbstverständlich. Doch die Mobilitätswende muss auch die Außenbezirke erreichen – das hat für mich eine hohe Priorität. Deshalb freue ich mich sehr über die Kooperation zwischen der Gesobau und Jelbi in Hellersdorf. Sie zeigt, wie es funktionieren kann, ein Wohnquartier auf die Mobilitätswende auszurichten – mit möglichst wenig Autos und attraktiven Angeboten, um darauf verzichten zu können.“

Juliane Witt, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Umwelt- und Naturschutz, Straßen- und Grünflächen in Marzahn-Hellersdorf: „Mit den neuen Jelbi-Standorten im Quartier Stadtgut Hellersdorf erweitert die Gesobau das Mobilitätsangebot für alle Bewohner*innen im Bezirk. Zusammen mit dem bereits bestehenden Jelbi-Netz Biesdorf lassen sich die kurzen Wege zum Einkauf ins Zentrum Helle Mitte, zur Anbindung an die U-Bahn oder zum Verweilen im Wuhletal oder den Gärten der Welt auch ohne das eigene Fahrzeug in Zukunft noch besser erledigen.“

Erstmals bis an die Stadtgrenze

Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG: „Mit dem neuen Jelbi-Netz in Hellersdorf kommen wir mit unseren Partner*innen erstmals bis an die Stadtgrenze, also dorthin, wo der Wunsch nach weiteren Mobilitätsangeboten am größten ist. Damit erweitern wir das im letzten Jahr eröffnete Jelbi-Netz in Biesdorf und bieten nun rund 100.000 Menschen in der direkten Umgebung Zugriff auf umweltfreundliche Sharing-Angebote und damit eine komfortable Alternative zum eigenen Auto.“

Zwei Parkhäuser am Rande des Quartiers

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der Gesobau: „Die Kooperation mit Jelbi ist eine zentrale Säule unseres Mobilitätskonzepts für das Quartier Stadtgut Hellersdorf. Weiterhin umfasst das Konzept zwei Parkhäuser jeweils am Rande des Quartiers sowie eine Infrastruktur für E-Mobilität. Damit fördern wir ein autoarmes und zukunftsfähiges Wohnquartier, in dem die bestehenden und künftigen Mieter*innen nicht nur gern Zuhause, sondern auch gut mit der Umgebung vernetzt sind.“

Gewerbeareal als Herzstück

Im Rahmen einer Gesamtentwicklungsmaßnahme errichtet die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft im Quartier Stadtgut Hellersdorf rund 1.500 neue Wohnungen zu sozialverträglichen Mieten. Das Mobilitätskonzept sowie zahlreiche Nachbarschaftsgärten, neue Grün- und Freizeitflächen fördern eine lebenswerte Wohnumgebung. Darüber hinaus entsteht um das Historische Gut in den kommenden Jahren ein attraktives Gewerbeareal als Herzstück des neuen Quartiers. Weitere Informationen unter www.stadtgut.berlin

 

 

Personen von links nach rechts: Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG, Bettina Jarasch, Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz, Juliane Witt, Bezirksstadträtin von Marzahn-Hellersdorf und Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU

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