Blick auf ein Logo im Verein «Die Arche - Christliches Kinder- und Jugendwerk e. V.».
Blick auf ein Logo im Verein «Die Arche - Christliches Kinder- und Jugendwerk e. V.». Foto: Jörg Carstensen/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) – Nach Worten eines Arche-Sprechers arbeitet das christliche Kinder- und Jugendwerk wegen der hohen Lebensmittelpreise aktuell an seiner Belastungsgrenze. «Ich habe es wirklich in der Form noch nicht erlebt und das wird in den nächsten Monaten auch schlimmer, weil es ja nicht absehbar ist, dass die Inflationsrate wieder sinkt», sagte der Sprecher am Donnerstag.

Die Zahl der Kinder werde in den 30 Archen in Deutschland dokumentiert. Zurzeit kämen bundesweit im Schnitt 4500 Kinder und Jugendliche am Tag auf die 30 Einrichtungen verteilt. «Man kann davon ausgehen, dass das so 30 Prozent mehr sind als vor zwei, drei Monaten», sagte er.

Nach Angaben des Sprechers verteilte etwa die Arche in Berlin-Hellersdorf zuletzt an einem Tag Lebensmittel im Wert von 2000 Euro. Vor den Preissteigerungen sei es ein Bruchteil dessen gewesen. «In den 18 Jahren, in denen ich bei der Arche bin, habe ich so etwas noch nicht gesehen», sagte der Sprecher.

Deshalb fordere die Arche eine Kindergrundsicherung in Höhe von 600 Euro. Die Hälfte solle direkt auf das Konto der Kinder fließen und die andere Hälfte in das Bildungssystem.

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