Eiche Dicke Marie Tegel Reinickendorf Berlin Deutschland Eiche Dicke Marie Tegel Reinickendorf
Die Dicke Marie im Tegeler Forst. Bild: IMAGO/Schöning

Trotz der vergangenen drei trockenen Sommer geht es dem Tegeler Forst gut. Davon haben sich nun Bezirksbürgermeister Uwe Brockhausen (SPD) und Umweltstadträtin Korinna Stephan (B90/Grüne) vor kurzem bei einem Rundgang mit dem Leiter des dortigen Forstamtes, Karl-Heinz Marx, überzeugen können.

Die vergangenen drei Jahre mit ihren langen Trockenphasen führten auch im Reinickendorfer Wald zu Absterbe-Prozessen. Doch noch geht es dem Tegeler Forst verhältnismäßig gut. Grund dafür ist der hohe Mischwaldbestand. „Die Schutz- und Erholungsfunktion ist durch diese Mischung extrem gut ausgebildet“, heißt es aus dem Amt.

Biodiversität stärken

Ziel sei es dennoch, die Biodiversität im Wald zu stärken und Kohlendioxid langfristig im Holz zu binden. Holz als Baustoff wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen, etwa im geplanten Schumacher-Quartier, wo Europas größte Holzbau-Wohnsiedlung entstehen soll.

Der Reinickendorfer Wald besteht aus den Gebieten Jungfernheide, Tegelsee, Hermsdorf und Frohnau. Die Hauptbaumarbeiten sind: heimische Stiel- und Traubeneiche, Buche und Kiefern.

In Tegel gibt’s die größten Bäume

Der Älteste Baum „Dicke Marie“ (Stieleiche) wurde letztes Jahr als erster Baum in die Liste der National-Erbe Bäume aufgenommen. Er ist der bislang der einzige Nationalerbe Baum, der ein richtiger Baum aus dem Wald ist. Alle anderen stehen als Einzelschöpfungen meist solitär. Der höchste Baum von Berlin war die Burgsdorf Lärche (41,05 m) und wurde jetzt durch eine Buche (43,15 m) im Nachbarbestand abgelöst. In Tegel sind die Bäume rund zehn Meter höher als die Bäume im Grunewald oder in Köpenick.

Text: kr/red

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