Eine Höllensturz-Skulptur steht in der neuen Röntgenanlage für Kunst im Herzog-Anton-Ulrich-Museum.
Eine Höllensturz-Skulptur steht in der neuen Röntgenanlage für Kunst im Herzog-Anton-Ulrich-Museum. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Archivbild

Braunschweig (dpa/lni) – Eine neue 3D-Röntgenanlage im Braunschweiger Herzog Anton Ulrich-Museum soll Kunstobjekte besser analysieren. Schon bald könne der Regelbetrieb starten, sagte die Diplom-Restauratorin Vera Herwig. Für die ersten Versuche sei zuletzt ein Dinosaurierschädel für die Kollegen vom Naturhistorischen Museum geröntgt worden.

Das nach Museumsangaben in Europa einzigartige 3D-Röntgensystem erstellt 3D-Aufnahmen von Gemälden, Skulpturen und auch Möbeln und soll Aufschluss über bestmögliche Methoden für Restaurierung und Konservierung geben.

Die Röntgenanlage sei nach den Anforderungen des Museums konzipiert worden und dürfe nur von speziell geschultem Personal in eigens dafür ausgestatteten Räumen betrieben werden. Die Kosten von 270.000 Euro wurden nach Museumsangaben durch den Freundeskreis des Hauses und aus dem Erbe eines Spenders finanziert.

Hinterlasse eine Antwort

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Name bitte hier reinschreiben