Ab 1.Juli 2022 kosten Corona-Bürgertests 3,- Euro, wurde heute vom Gesundheitsministerium festgelegt
Ab 1.Juli 2022 kosten Corona-Bürgertests 3,- Euro, wurde heute vom Gesundheitsministerium festgelegt Foto: imago / MiS

Ab heute sind für viele Berliner die Zeiten der kostenlosen Schnelltests vorbei, die kosten nämlich ab Donnerstag den 30. Juni 2022, drei Euro. Ausgenommen von dieser Regelung sind Menschen, die einer Risikogruppe angehören.

Bisher konnten alle Bürgerinnen und Bürgerinnen pro Woche mindestens einen Coronatest durchführen lassen, unabhängig von Genesenen-oder Impfstatus.

Wer künftig einen Schnelltest für Familienfeiern, Konzerte oder Veranstaltungen in Innenräumen am selben Tag benötigt, muss also selbst ins Portmonee greifen. Ebenso müssen Betroffene, die eine rote Corona-Warn-App-Meldung auf ihrem Handy haben oder Menschen, die planen Familienmitglieder oder Freunde mit Vorerkrankungen zu besuchen, drei Euro hinblättern. 

All das muss glaubwürdig nachgewiesen werden, indem man zum Beispiel sein Ticket für ein Event oder die hohe Risiko-Begegnung in der Corona-Warn-App vorzeigt.

Kostenlose Tests für diese Personengruppen

Doch für einige Gruppen sind die Tests weiterhin kostenlos.

  • Für Menschen, die sich aus bestimmten Gründen nicht impfen lassen können, als zum Beispiel Kinder unter fünf Jahren oder Schwangere
  • Menschen, die in Kliniken, Pflege-und Betreeungseinrichtungen arbeiten oder dort jemanden besuchen möchten
  • Menschen, die zu Hause erkrankte Angehörige pflegen oder mit jemandem zusammenwohnen, der an Corona erkrankt ist
  • Menschen, die sich aus einer Corona-Quaranäne freitesten möchten – in vielen Quarantäne-Fällen ist das aber nicht mehr nötig

Sollte man sich zu einer dieser Gruppen zählen, so ist dies auch glaubwürdig nachzuweisen.

Kostenlose PCR-Tests gibt es ebenfalls weiterhin – sofern der Arzt es aufgrund eines Verdachts oder eines positiven Schnelltests veranlasst. Weitere Fälle für einen kostenlosen PCR-Test und mehr Informationen rund um das Thema listet das Gesundheitsministerium auf seiner Homepage auf.

Text: Red.

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