Symbolfoto
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Mühlberg/Zeithain (dpa) – Bei dem großen Waldbrand an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg hat sich die Lage am späten Freitagabend deutlich entspannt. Den Einsatzkräften sei es gelungen, die Flammen so weit unter Kontrolle zu bekommen, dass eine weitere Gefährdung der evakuierten Ortslagen Kröbeln und Kosilenzien weitgehend ausgeschlossen werden könne, teilte der Landkreis Elbe-Elster am Freitagabend mit. Die Evakuierung sei deshalb um 21.00 Uhr aufgehoben worden.

Zuvor hatte sich der Brand auf dem Gebiet in der Gohrischheide in Sachsen im Tagesverlauf nach Angaben des Landkreises wegen der ungünstigen Windverhältnisse bis nach Brandenburg ausgeweitet. Am Nachmittag war deshalb die Großschadenslage ausgerufen worden, Kosilenzien und Kröbeln wurden evakuiert. Rund 800 Hektar standen zeitweise in Flammen. Erschwert wurden die Löscharbeiten, weil es sich teils um munitionsbelastetes Gebiet handelte und die Flächen nicht betreten werden konnten.

Auf sächsischer Seite hatte sich die Situation nach Angaben der Feuerwehr bereits etwas früher entspannt. Es gebe keine großflächigen Flammen mehr und das Feuer sei vorerst unter Kontrolle, sagte Einsatzleiter Matthias Heydel von der Feuerwehr Zeithain am Freitagabend.

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