Kritik am Konzept für geplantes Dokumentationszentrum

Symbolfoto
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Berlin (dpa) – Das Regierungskonzept für ein Dokumentationszentrum zum Zweiten Weltkrieg stößt bei der Opposition im Bundestag auf Vorbehalte. Bei einer Plenardebatte am Donnerstagabend meldete etwa die stellvertretende Unionsfraktionschefin Dorothee Bär (CSU) intensiven Beratungsbedarf an. Sie forderte unter anderem einen stärkeren europäischen Kontext und bemängelte das Fehlen eines Gedenkorts für die Nachkommen der Opfer.

Der AfD-Abgeordnete Marc Jongen beklagte das «Negativ-Narrativ» einer deutschen Kollektivschuld. Jan Korte von der Linken sieht einige Leerstellen, etwa bei der historischen Einordnung des «enthemmten Vernichtungskriegs».

Das geplante Dokumentationszentrum soll in Berlin die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzungsherrschaft in Europa aufzeigen. Das Bundeskabinett billigte im vergangenen Monat das Konzept einer internationalen wissenschaftlichen Arbeitsgruppe, das nun von Bundestag und Bundesrat beraten werden muss.

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