Brandenburg: Corona-Verordnung um vier Wochen verlängert

FFP2-Masken mit CE-Zertifizierung liegen auf einem Tisch.
FFP2-Masken mit CE-Zertifizierung liegen auf einem Tisch. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Illustration

Potsdam (dpa/bb) – Die Brandenburger Landesregierung hat die bestehende Corona-Verordnung um weitere vier Wochen verlängert. Damit gelte zunächst bis zum 20. Juli weiterhin die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, teilte die Staatskanzlei am Dienstag nach der Kabinettssitzung mit. Beschäftigte in diesen Einrichtungen müssen sich weiterhin täglich auf das Coronavirus testen, soweit sie nicht geimpft oder nachweislich genesen sind.

Seit drei Wochen stiegen die Corona-Infektionszahlen auch in Brandenburg wieder an, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) zur Begründung. Die 7-Tage-Inzidenz habe sich in diesem Zeitraum auf 292,1 mehr als verdoppelt. «Deshalb nutzt Brandenburg die wenigen Basisschutzmaßnahmen, die es nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes derzeit noch gibt, weiter», betonte sie. Dies diene insbesondere zum Schutz besonders vulnerabler Personengruppen. Die Ministerin rief die Bürger dazu auf, bei Menschenansammlungen und in öffentlich zugänglichen Innenräumen weiterhin freiwillig Masken zu tragen.

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