Beste Reste: Leckeres zaubern statt wegwerfen

Resteessen
So lassen sich Reste am besten verwerten - und genießen. Bild: djd/IBIS-Backwaren

Wenn etwas übrig bleibt: Tipps für die Resteverwertung von Aufback-Baguette.

Ob zum Chili con Carne oder einer Käseplatte, beim Grillspaß im Sommer oder zum Brunchen mit Freunden: Baguette passt zu fast allem. Der Weißbrot-Klassiker aus Frankreich mit seiner knusprigen Kruste schmeckt lecker und erfreut sich vor allem bei Partys und Feiern großer Beliebtheit.

Baguette einfach Aufbacken

Wer Gäste einlädt, eine große Familie hat oder sein Lieblingsbrot jederzeit genießen möchte, findet im Supermarkt original französisches Baguette zum Aufbacken, etwa von Ibis. So hat man immer einen Vorrat zu Hause und spart sich bei Einladungen das Vorbestellen beim Bäcker. Sollte nach dem Grillabend oder der Feier etwas Baguette übrig bleiben, muss man dieses nicht in die Mülltonne werfen.

So verschwendet man weniger Lebensmittel. Aus den Weißbrotresten lassen sich zum Beispiel Semmelknödel oder Croutons zubereiten. Ein traditionelles Resteessen sind auch Arme Ritter. Dafür wird das altbackene Baguette mit Eiermilch übergossen und eingeweicht, anschließend in einer Pfanne goldbraun gebacken und mit Zimtzucker oder Vanillesoße serviert. Eine leckere Idee für die Resteverwertung sind auch herzhafte Muffins.

Rezepttipp: Deftige Muffins mit Bergkäse

Zutaten für 6 Muffins:
150 g Steinofen Baguette vom Vortag (Z.B. von IBIS)
2 Eier (Gr. M)
125 ml Milch
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
1 Messerspitze geriebene Muskatnuss
1 Schalotte
60 g roher Schinken (für eine vegetarische Variante den Schinken weglassen)
1 EL Butter
2 EL frisch gehackte glatte Petersilie
40 g geriebener Bergkäse

Zubereitung

Das gebackene französische IBIS Steinofen Baguette vom Vortag in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Den Backofen auf 200 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen und sechs Mulden des Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen. Die Eier trennen. Eigelbe mit Milch, Salz, Pfeffer und Muskatnuss verquirlen. Die Mischung über die Baguettewürfel gießen und bis zur weiteren Verwendung ziehen lassen. Die Zwiebel schälen und hacken, den Schinken klein schneiden.

Die Butter zerlassen, die Zwiebel mit dem Schinken darin knapp fünf Minuten sanft anbraten. Kurz vor Ende der Garzeit die Petersilie unterrühren. Anschließend die Pfanne vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Die Pfannenmischung zusammen mit dem Bergkäse unter die eingeweichten Brotwürfel rühren.

Eiweiße steif schlagen und unterheben. Die Masse auf die Muffinförmchen verteilen und im Ofen rund 20 Minuten goldbraun backen. Die Muffins schmecken warm mit einer Kräutersauce oder einem Salat, können aber auch kalt genossen werden.

Text: djd

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