Massenschlägerei im Freibad

Ein Bild aus friedlichen Tagen: das Sommerbad am Insulaner. Bild: IMAGO/Emmanuele Contini
Ein Bild aus friedlichen Tagen: das Sommerbad am Insulaner. Bild: IMAGO/Emmanuele Contini

Gegenseitiges Bespritzen mit Wasserpistolen hat im Sommerbad am Insulaner zu einem heftigen Streit und zu einer Massenschlägerei geführt.

An der Schlägerei waren rund 100 Menschen beteiligt. Die Polizei rückte am Sonntag an dme Freibad an, um die Lage zu beruhigen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen sich in dem Freibad im Stadtteil Steglitz gegen 16.25 Uhr zwei Gruppen aus vier und zehn Personen mit Wasserpistolen bespritzt haben. Dann entbrannte ein Streit und Teilnehmer griffen sich auch körperlich an.

Als Wachleute, die in Berlin in den meisten Bädern üblich sind, eingriffen, eskalierte die Situation. Schließlich beteiligten sich rund 100 Menschen an der Schlägerei.

Vier Tatverdächtige

Die Polizei ermittelte vier Verdächtige im Alter zwischen 15 und 23 Jahren. Gegen sie läuft nun ein Verfahren wegen besonders schweren Landfriedensbruchs.

Einer von ihnen soll auch auf einen Wachmann eingeschlagen haben. Der Angegriffene erlitt leichte Verletzungen an Kopf und Rumpf.

Ein weiterer Verdächtiger sagte, er sei mit einem Messer angegriffen worden, seine Verletzungen am Arm wurden vor Ort behandelt.

Text: dpa

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