Der Koch des Jahres kommt aus dem Wedding

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Ein Koch probiert  ein Gericht.
Ein Koch probiert ein Gericht. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Der Koch des Jahres im Restaurantführer „Gault&Millau“ ist ein Berliner. Ausgezeichnet wurde Dylan Watson-Brawn vom Restaurant „Ernst“ im Wedding.

Das „Ernst“ habe im fünften Jahr seines Bestehens zu einer handwerklichen und konzeptionellen Reife sowie konsequenten Individualität gefunden, „wie sie nicht nur hierzulande höchst selten ist“, schrieben die Restauranttester anlässlich der neuen Ausgabe des Gastronomieführers für 2022.

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Im Zentrum der Küche des Kanadiers Watson-Brawn (geboren 1993) stünden japanische Techniken wie Geschmacksbilder und kompromisslose Sorgfalt bei der Qualität der Produkte. „Sie besitzt, was in der Spitzenküche nach wie vor eine Rarität ist: eine klare, unverwechselbare Vision.“

International bekannt

Das „Ernst“ in Berlins ehemaligem Arbeiter-Stadtteil Wedding wurde 2017 von Watson-Brawn eröffnet und sorgte seitdem in Deutschland und international für Aufsehen.

Der „Gault&Millau“ empfiehlt nach eigener Aussage die 1.000 besten Restaurants in Deutschland. Rund 100 Restaurants wurden neu aufgenommen. Der „Gault&Millau“ gilt neben dem „Guide Michelin“ als wichtigster Gourmetführer Deutschlands.

Die drei besten Restaurants mit fünf Kochhauben und Prädikat sind demnach das „Vendôme“ in Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen), „Victor’s Fine Dining“ in Perl (Saarland) und das „Waldhotel Sonnora“ in Dreis (Rheinland-Pfalz).

Text: dpa

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