Open-Air-Konzerte im Körnerpark

Ob Jazz, Soul oder Weltmusik: Das Spektrum der Live-Darbietungen deckt vielerlei Stilrichtungen ab. Symbilbild: IMAGO/Shotshop
Ob Jazz, Soul oder Weltmusik: Das Spektrum der Live-Darbietungen deckt vielerlei Stilrichtungen ab. Symbilbild: IMAGO/Shotshop

Musik, Musik, Musik: Der Neuköllner Körnerpark wird jetzt wieder zur Freulichtbühne. Der Eintritt ist frei.

Auf der Terrasse vor der Galerie im Körnerpark findet seit mehr als 30 Jahren von Mitte Juni bis Ende August eine Konzertreihe statt. Klein gestartet, ist in den letzten Jahren die Besucherzahl immens gestiegen, so das Bezirksamt Neukölln.

Dieser Tage hat in der Grünanlage nahe der Hermannstraße eine neue Saison begonnen. Ob Jazz, Soul oder Weltmusik: Das Spektrum der Live-Darbietungen deckt vielerlei Stilrichtungen ab. Die für die Sonntage bis zum 28. August angesetzten Konzerte beginnen jeweils pünktlich um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 „Ich freue mich, dass wir auch in diesem Sommer wieder ein buntes und abwechslungsreiches Musikprogramm im Körnerpark anbieten können“, so Kulturstadträtin Karin Korte (SPD). „Ich lade alle Musikbegeisterten – und die, die es werden wollen – ein, sich von dieser einzigartigen Atmosphäre verzaubern zu lassen.“

„Faszinierende Klangsprache“

Am 19. Juni ist das „Liget Trio“ zu erleben. „Die Klangfarben des Liget Trios – mit den Instrumenten Santur, Handpans & Violoncello – oszillieren zwischen Orient und Okzident, klassischer und zeitgenössischer Musik“, heißt es in einer Ankündigung. „Die Kompositionen der Gruppe öffnen mit einer faszinierenden Klangsprache neue Sphären für die Imagination der Zuhörer.“

Das „JazzOrchester X-Berg“ steht am 26. Juni auf der Bühne. Das Ensemble wurde 2008 an der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg gegründet und versammelt in seinen Reihen viele Talente der jungen Berliner Jazz-Szene. Das Repertoire reicht von Swing über Latin bis Funk und Modern Jazz.

Reise durchs Universum

Für den 3. Juli wird die  „Oumuamua Suite“ angekündigt. Die Entdeckung von „Oumuamua“, einem rätselhaften interstellaren Objekt aus fernen Welten, bilde den Ausgangsstoff, aus dem Paul Schwingenschlögl seine Komposition „Oumuamua Suite“ schmiedet. Mit einer ganz eigenen expressiven Tonsprache lässt sich der Komponist durchs Universum treiben, auf der Suche nach dem rätselhaften „Oumuamua“.

Am 10. Juli ist die Gruppe „A Panda Do Sol“ an der Reihe. Das brasilianische Samba- und Blechbläser-Ensemble „A Panda do Sol“ begann seine musikalische Reise 2016, gegründet von Gitarrist, Sänger und Komponist Félix Huet. Die Band komponiert ihre eigenen Sambas. Jedes der Ensemblemitglieder, allesamt in Berlin zu Hause, aber in unterschiedlichen Kulturen beheimatet, bringt den eigenen musikalischen Hintergrund ein.

Internationale Einflüsse

„Gemeinsam entsteht eine einzigartige Sprache, in der sich traditionelle
brasilianische Perkussion mit französischen, kolumbianischen, spanischen und deutschen Einflüssen vermischt“, so die Veranstalter.

Weitere Infomationen zur Konzertreihe im Körnerpark gibt es online.

Text: red/nm

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