Wohnungsbau am Wiesenschlag: Start im Jahr 2024

Aktuell sind am Wiesenschlag 182 Wohnungen und eine Kita geplant. Symbolbild: IMAGO/Joko
Baukräne, Hakenfelde, Spandau, Berlin, Deutschland *** Construction cranes, Hakenfelde, Spandau, Berlin, Germany

Beim Wohnungsbauprojekt der degewo am Wiesenschlag in Nikolassee ist auch weiterhin Geduld gefragt. Der Baustart wird für das Jahr 2024 erwartet.

Derzeit läuft noch das Bebauungsplanverfahren für das Vorhaben nahe dem Yehudi-Menuhin-Park an der Potsdamer Chaussee. Aktuell sind 182 Wohnungen und eine Kita geplant, so eim Sprecher des landeseigenen Wohnungsuntenehmens

In Presseberichten über das Projekt am Wiesenschlag war von Kaltmieten zwischen 6,50 bis 8,50 Euro pro Quadratmeter die Rede. Diese Zahlen will der Sprecher nicht bestätigen. Für 50 Prozent der Wohnungen in Neubauten der degewo werde ein Wohnberechtigungsschein benötigt. „Für diesen Anteil starten wir bei aktuellen Vorhaben mit 6,50 Euro Kaltmiete.“

Fokus auf bezahlbaren Neubau

Es sei allerdings noch zu früh, um benennen zu können, was die frei finanzierten Wohnungen in der kleinen Seitenstraße kosten werden. Die degewo lege aber schon in der Planungsphase besonderen Wert auf bezahlbaren Neubau.

Bezahlbare Wohnungen werden in Steglitz-Zehlendorf dringend benötigt. Deswegen beschäftigt das Projekt am Wiesenschlag und die damit verbundenen Verzögerungen schon länger die Bezirkspolitik.

„Belange der Nachbarn und des Denkmalschutzes sowie Lärmprobleme und naturschutzfachliche Fragen haben viel Zeit in Anspruch genommen“, so Bezirksstadtrat Michael Karnetzki (SPD) in seiner Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion Steglitz-Zehlendorf. Angesichts der mäßigen Erschließung des Areals mit dem öffentlichen Nahverkehr sei auch weiterhin eine Tiefgarage geplant.

Weniger Wohnungen

Ursprünglich waren am Wiesenschlag rund 300 Wohnungen geplant. Ende des Jahres 2018 hatte die Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf die Geschossflächenzahl für das Baugrundstück auf 1.0 festgelegt. SPD und Linke kritisierten die damit verbundene Reduzierung der möglichen Anzahl von Wohnungen.

Text: Nils Michaelis

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