Zukunftsbündnis Schwedt fordert Erhalt aller Arbeitsplätze

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Die Anlagen der Erdölraffinerie auf dem Industriegelände der PCK-Raffinerie GmbH werden beleuchtet.
Die Anlagen der Erdölraffinerie auf dem Industriegelände der PCK-Raffinerie GmbH werden beleuchtet. Foto: Patrick Pleul/dpa/Archivbild

Schwedt (dpa/bb) – Angesichts des geplanten Ölembargos gegen Russland wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine haben regionale Akteure ein «Zukunftsbündnis Schwedt» gegründet. In einem am Dienstag veröffentlichten Aufruf verlangt das Bündnis den Erhalt aller tarifgebundenen Arbeitsplätze im Industriepark der Raffinerie PCK und die Gründung einer regionalen Entwicklungsgesellschaft für eine von Bund und Land finanziell getragene Umwandlung der Produktion. «Wer aus Technologien aussteigen will, muss durchdachte und nachhaltige Strategien besitzen, besonders wenn er in der Regierungsverantwortung steht», heißt es in dem Aufruf.

Unterstützt wird der Aufruf unter anderem von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, den Unternehmerverbänden und den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, Lösungen aufzuzeigen, damit es nicht zu einer Deindustrialisierung der gesamten Region komme.

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