Skateboarderin wünscht sich bessere Trainingsbedingungen

Lilly Stoephasius in Aktion bei der Sommerolympiade in Tokio.
Lilly Stoephasius in Aktion bei der Sommerolympiade in Tokio. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Berlin (dpa/bb) – Die 14 Jahre alte Skateboarderin Lilly Stoephasius hofft künftig auf bessere Trainingsbedingungen in Deutschland. «Es gibt in ganz Deutschland keinen Park, so wie wir ihn bei Olympia hatten oder in dem die Qualifikationen für Olympia gefahren werden», sagte die Berlinerin, die im vergangenen Jahr als jüngste Deutsche an den Sommerspielen in Tokio teilgenommen hatte, der Deutschen Presse-Agentur. Es würden zwar immer mehr Parks gebaut und die Ausstattung verbessere sich ebenfalls – «aber es ist noch viel Luft nach oben».

Die Schülerin, die bereits WM-Dritte sowie Vize-Europameisterin war, überlegt daher, in einem Jahr nach der zehnten Klasse ein Auslandsjahr in Kalifornien zu absolvieren. «Da sind die Trainingsbedingungen besser und ich könnte mich optimal auf Olympia 2024 in Paris vorbereiten», sagte die deutsche Nachwuchshoffnung.

Vor dem Großevent in Frankreich steht für Stoephasius in diesem Oktober aber erst einmal die WM in Rio de Janeiro an. «Ich habe mir recht viel vorgenommen – das Finale der besten Acht. Das habe ich mir bei so einem großen internationalen Wettkampf noch nie vorgenommen», sagte Stoephasius.

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