DDR-Serie «Spuk unterm Riesenrad» kommt auf die Opernbühne

Symbolfoto
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Chemnitz (dpa) – Die DDR-Kinderserie «Spuk unterm Riesenrad» feiert ein Comeback auf der Opernbühne. Die Geschichte von Umbo, Tammi und Keks samt ihrer Jagd nach drei entflohenen Geisterbahnfiguren wird am Freitag (3. Juni) als Musiktheater in Chemnitz uraufgeführt. Nach «Pinocchios Abenteuer» (2008) und «Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt» (2019) habe man erneut nach einem bekannten Stoff für eine Familienproduktion auf der Opernbühne gesucht, sagte Generalintendant Christoph Dittrich der Deutschen Presse-Agentur. Die TV-Serie «Spuk unterm Riesenrad» erfülle genau diese Wünsche. «Sie hat liebenswerte Charaktere, eine witzige Story und ist beliebt bei Groß und Klein.»

Erzählt wird in dem Stück die Geschichte der Geschwister, die ihre Ferien bei den Großeltern – Besitzer einer Geisterbahn – in Berlin verbringen. Doch drei der Figuren, die Hexe, das Rumpelstilzchen und der Riese, werden lebendig und auf einem Staubsauger fliegend gelingt ihnen zunächst die Flucht. Die Kinderserie «Spuk unterm Riesenrad» wurde ab 1979 im DDR-Fernsehen gezeigt. Ihr Erfolg veranlasste die Fernsehmacher zu zwei Fortsetzungen mit «Spuk im Hochhaus» und «Spuk von draußen»; letztere spielt im Erzgebirge und beschert der Region Besuch von Außerirdischen.

Die Musik für das neue Stück stammt von Oliver Ostermann, Autor und Regisseur ist Thomas Winter, der in Chemnitz in den vergangenen Jahren die Musicals «Chess» und «Hair» inszeniert hat. Musikalisch verspricht das Theater Chemnitz eine Bandbreite von Hollywood-Sound in opulenten Chorszenen bis hin zu leisen Tönen in einfühlsamen Balladen. Neben professionellen Solisten und dem Opernchor übernimmt der Kinder- und Jugendchor unter Leitung von Lorenz Höß eine wichtige Rolle in dem Stück. So sind auch die Darsteller der drei Geschwister Umbo, Tammi und Keks Mitglieder des Chores.

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