Landpartie in Brandenburg

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Brandenburger Landpartie
Am Wochenende einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens werfen. Bild: IMAGO/Rainer Weisflog

Am 11. und 12. Juni locken zahlreiche Hof- und Dorffeste ins Umland anlässlich der Brandenburger Landpartie.

Bei gutem Wetter zieht es die Berliner regelmäßig ins Brandenburgische Umland. Das hat mit seiner Naturvielfalt, gemütlichen Dorfcafés und Obstwiesen auch einiges zu bieten. Die gesamte Bandbreite der Erlebnishöfe, Dorffeste und Radrouten können Berliner und Brandenburger auch in diesem Jahr bei der Brandenburger Landpartie am 11. und 12. Juni entdecken.

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1994 erstmals durchgeführt, bietet die Brandenburger Landpartie vielfältige und jährlich neue Facetten: sie ist inzwischen fest als ländliche Tradition etabliert und als Termin in den Kalendern bei Ausflüglern und Gastgebern dick rot angestrichen. Ermöglicht wird die Initiative durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK).

Regionale Produkte

Im Rahmen der Landpartie werden Backöfen angeheizt für frische Brote und leckere Kuchen, alte und neue Landtechnik kann entdeckt und vielfältige Hof- und Dorffeste besucht werden. Außerdem finden traditionell gemeinsame Stallführungen, Feldrundgänge, Kutschfahrten und Radtouren statt. Besucher können zudem regionale Produkte genießen und lokale Traditionen kennenlernen. Landwirtschaft zum Anfassen ist das Zauberwort dieses Wochenendes. Ställe und Gärten, Höfe und Fischereibetriebe bieten Interessierten einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens.

Direkte Begegnungen

Betriebe – von der Agrargenossenschaft bis zum Urlaubsbauernhof – sind auf Gäste aus Nah und Fern eingestellt. Die direkte Begegnung zwischen Erzeuger und Verbraucher macht dieses Wochenende so besonders – da, wo die regionalen Spezialitäten heranwachsen, verarbeitet und in rustikalen Landgasthöfen, gut sortierten Hofläden oder Hofcafés zum Genießen vor Ort, aber auch zum Mitnehmen angeboten werden.

Einige Highlights

In diesem Jahr sind wieder zahlreiche Betriebe rund um Berlin dabei, die einen Besuch wert sind. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausflug zum Spargel- und Erlebnishof Klaistow? Hier gibt es nicht nur Beelitzer Spargel, Erdbeeren, Heidelbeeren, Kürbisse und Eier von Freilandhühnern im Hofladen zu kaufen, sondern auch einen Kletterwald, ein Naturwildgehege sowie die Möglichkeit, den Hof bei einer Betriebsführung näher kennenzulernen.

Beim Obstgut Müller an der Dorfstraße 1 in Altlandsberg – Wesendahl kommen Selbstpflücker auf ihre Kosten. Genauso wie beim Obstbaubetrieb vor den Toren von Potsdam, dem Obstgut Marquardt. In der Obstscheune haben Besucher die Wahl zwischen Obst, Gemüse, Honig Säften, Weinen und anderen regionalen Produkten. Außerdem können Erdbeeren, Süßkirschen, Äpfel und Spargel selbst geerntet werden.

Einblicke in den Alltag eines Landwirtschaftsbetriebs erhalten Interessierte auf dem Gut Kerkow in Angermünde, das sich auf die Herstellung von Bio-Fleisch spezialisiert hat. Mehr Infos gibt es online.

Text: red/kr

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