Nebenklage für mindestens fünf Jahre Haft im KZ-Prozess

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand.
Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Brandenburg/Havel (dpa/bb) – Im Prozess gegen einen mutmaßlichen früheren Wachmann im Konzentrationslager Sachsenhausen hat sich die Nebenklage für eine mehrjährige Haftstrafe ausgesprochen. Ein Strafmaß unter von fünf Jahren könne seinen Mandanten nur «mit großer, großer Mühe vermittelt werden», sagte Anwalt Thomas Walther am Montag in Brandenburg/Havel. Ein konkretes Strafmaß nannte Walther, der elf Nebenkläger vertritt, aber nicht. Nebenkläger-Anwalt Hans-Jürgen Förster forderte, ein Mindestmaß von fünf Jahren Freiheitsstrafe dürfe nicht unterschritten werden. In dem Prozess wird einem 101-jährigen Angeklagten Beihilfe zum Mord an mindestens 3518 Häftlingen im KZ Sachsenhausen von 1942 bis 1945 vorgeworfen.

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