Berliner Corona-Inzidenz etwas höher

Eine Mitarbeiterin eines Testzentrums entnimmt einer Frau einen Nasenabstrich für einen Corona-Test.
Eine Mitarbeiterin eines Testzentrums entnimmt einer Frau einen Nasenabstrich für einen Corona-Test. Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) – Die Corona-Inzidenz in Berlin hat sich laut offizieller Statistik etwas erhöht. Am Samstag lag sie nach Angaben des Senats bei 375,4, nach knapp 357 am Tag zuvor. Der Wert gibt die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an. Den bundesweiten Wert gab das Robert Koch-Institut mit 477 an, etwas weniger als am Tag zuvor.

Für Berlin vermerkte der Senat 2344 neue Infektionen binnen eines Tages. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 wurden damit für die Hauptstadt gut eine Million Ansteckungen registriert. Am Samstag kamen zwölf neue Todesfälle in Verbindung mit Corona hinzu, seit Pandemiebeginn waren es in Berlin 4556.

Experten gehen davon aus, dass viele Corona-Fälle nicht erfasst werden, weil auf positive Schnelltests nicht immer ein PCR-Test folgt. Nur diese werden in der Statistik gezählt. Außerdem melden nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten tagesaktuell, besonders am Wochenende und zu Wochenbeginn kann es deshalb zum Verzug kommen.

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