Alba trotz Offensivspektakel gelassen

Albas Oscar da Silva (l) legt den Ball gegen Bambergs Christian Sengfelder in den Korb.
Albas Oscar da Silva (l) legt den Ball gegen Bambergs Christian Sengfelder in den Korb. Foto: Joerg Carstensen/dpa

Berlin (dpa/bb) – Dunkings, Ballstafetten und 15 versenkte Distanzwürfe. Alba Berlin hat die erste Hürde in den Playoffs der Basketball-Bundesliga am Freitagabend mit Bravour gemeistert. Beim 114:89-Offensivspektakel gegen Brose Bamberg zeigten die Berliner phasenweise spektakulären Basketball. Da geriet sogar Manager Marco Baldi ein wenig ins Schwärmen. «Wir waren schneller, haben den Ball laufen lassen und immer den freien Mann gefunden», sagte er. «Und 114 Punkte, das passiert nicht so oft in den Playoffs.»

Und doch waren alle nach dem ersten Sieg in der Best-of-five-Serie des Viertelfinales auch um Gelassenheit bemüht. «Es steht nur 1:0, mehr nicht. Noch ist nichts passiert», sagte Baldi. Schon am Sonntag folgt die zweite Partie in der Berliner Max-Schmeling-Halle (18.00 Uhr/Magentasport/Sport1). «Sie werden wieder kämpfen und haben im Grunde keinen Druck», warnte Kapitän Luke Sikma.

Deshalb will sich der Titelverteidiger auch defensiv steigern. «Da können wir noch eine Schippe drauflegen. Auch für den restlichen Verlauf der Playoffs müssen wir in der Verteidigung besser arbeiten», sagte Forward Oscar da Silva. Denn ein solches Offensivspektakel wie in der ersten Partie erwartet Baldi am Sonntag nicht erneut. «Ich glaube, wir werden in dieser Serie auch noch andere Spiele haben», sagte er.

Aber Alba schaut ohnehin nur auf sich. «Es hängt sehr viel von uns ab. Wenn wir gleich vollkonzentriert ins Spiel gehen und zeigen, das ist unsere Halle, sind wir das bessere Team», sagte der Alba-Manager über die Mannschaft, die nun zwölf Pflichtspiele in Serie gewonnen hat, «wir sind gut drauf und konnten den Spielwitz der letzten Spiele weiter reintragen.»

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