Steinbach: Anforderungen an Industrie verschärfen sich

Symbolfoto
Symbolfoto

Cottbus (dpa/bb) – Die Industrie in Brandenburg muss nach Worten von Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) damit rechnen, dass sich die Anforderungen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes verschärfen. Unternehmen sollten sich bereits heute auf steigende Anforderungen einstellen und alle Möglichkeiten der Energieeffizienz, Treibhausgas-reduzierter Technologien und innovativer Fertigungsprozesse nutzen, appellierte der Energieminister am Donnerstag beim Energietag an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg in Cottbus. Es müsse einen Mentalitätswechsel geben.

Die Landesregierung arbeitet derzeit an einem Klimaplan, um Brandenburg bis 2045 klimaneutral zu machen. Noch sei nicht absehbar, welche konkreten Maßnahmen der Klimaplan für die heimische Industrie vorsehe, sagte Steinbach.

Die rot-schwarz-grüne Koalition in Brandenburg will den Ausbau der Öko-Energien deutlich beschleunigen. Die Fraktionen von SPD, CDU und Grünen einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf höhere Ziele für den Ausbau und auf eine Solar-Pflicht, die zunächst für geeignete öffentliche und gewerbliche Gebäude sowie für Parkplätze gelten soll. In wenigen Bundesländern gibt es bisher eine Solarpflicht – in unterschiedlichem Ausmaß.

Auch die Windkraft wird weiter vorangetrieben. «Bis zum Jahr 2030 sollen mindestens 11,5 GW (Gigawatt) aus Windenergieanlagen als Kapazitätsausbauziel erreicht werden», heißt es in dem Antrag, der der dpa und der «Märkischen Allgemeinen» vorlag. Bisher waren 10,5 Gigawatt als Ziel ausgegeben.

Hinterlasse eine Antwort

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Name bitte hier reinschreiben