Schleusenneubau: Tore werden in Steinhavel montiert

Symbolfoto
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Fürstenberg/Strasen (dpa) – An der seit Monaten gesperrten Schleuse Steinhavelmühle bei Fürstenberg startet am Freitag (12.00 Uhr) die letzte Etappe beim Schleusenneubau. Mit Hilfe eines großen Kranes werden die restlichen drei großen Schleusentore eingesetzt. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die Schleusenkammer mit Wasser befüllt werden und so der Höhenunterschied auf dem Wasserweg von Norden nach Süden überwunden werden kann.

Die seit September 2021 gesperrte Wasserstraße zwischen Berlin und der Müritz soll Ende Mai wieder geöffnet werden, erklärte ein Sprecher des Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin. Geplant ist, dass Hobbykapitäne und Flusskreuzfahrer dort ab 27. Mai wieder freie Fahrt haben.

Derzeit sind Boots- und Schifffahrten auf der Müritz-Havel-Wasserstraße von Norden nur bis Strasen (Mecklenburgische Seenplatte) möglich. Von Süden kommen Bootsfahrer noch bis Fürstenberg(Oberhavel). Steinhavelmühle ist von Mecklenburg aus die letzte Schleuse der Müritz-Havel-Wasserstraße vor Fürstenberg. Die Erneuerung aller Wasserbauwerke am Standort Steinhavelmühle begann 2019 und soll 2024 abgeschlossen sein, ohne dass es Behinderungen in der Hauptsaison gibt. Insgesamt werden 38 Millionen Euro investiert.

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