Erdbeersaison in Brandenburg offiziell gestartet

Gepflückte, reife Erdbeeren liegen auf einem Feld in einem Folientunnel in einer Kiste.
Gepflückte, reife Erdbeeren liegen auf einem Feld in einem Folientunnel in einer Kiste. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Bensdorf (dpa/bb) – Nach den weißen Spargelstangen kommen die roten Beeren an die Reihe: Auf dem ehemaligen Rittergut Herrenhölzer in Bensdorf (Potsdam-Mittelmark) hat der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg am Donnerstag den offiziellen Startschuss zur diesjährigen Erdbeersaison gegeben. In Brandenburg werden nach Angaben des Verbands auf rund 426 Hektar etwa 2100 Tonnen Erdbeeren geerntet, davon auf nahezu 60 Hektar unter Folientunneln und in Gewächshäusern. Beliebt ist das Selbstpflücken auf den Erdbeerfeldern in zahlreichen Betrieben.

Auf dem ehemaligen Rittergut werden die Erdbeeren auf 4 Hektar im Freiland und auf sechs Hektar unter Tunneln angebaut. Dort werden Erdhummeln zur Bestäubung eingesetzt. «Im geschützten Anbau sind die Hummeln gut einsetzbar», sagte Produktionsleiter Marco Kriewitz. «Außerdem kommen wenige Pflanzenschutzmittel zum Einsatz, da die Pflanzen trocken bleiben und Pilzkrankheiten somit verringert werden.»

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