Einfach und lecker: Erdbeeren selbst anbauen

Gärtnern
Erdbeeren bevorzugen vollsonnige Standorte und möchten am liebsten abends gepflanzt werden. Bild: djd/Ahrens+Sieberz/kegfire - stock.adobe.com

Beliebte Sorten, Pflanztipps und verschiedene Anbaumethoden für die leckeren Früchte auf einen Blick.

Erdbeeren sind wahre Vitamin-C-Bomben. Schon 200 Gramm decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an wichtigen Mineralstoffen. Und dabei schmecken die roten Früchte auch noch herrlich süß. Grund genug, sie im eigenen Garten oder auf dem Balkon anzupflanzen.

Sorte wählen

Erdbeeren kann man im Frühjahr und Spätsommer pflanzen. Beliebte Sorten wie Lambada, Elsanta oder Senga Sengana können bereits ab April in das Beet – und beglücken ab Ende Mai mit leckeren Früchten. „Die Elsanta eignet sich wunderbar für alle, die gerne Erdbeer-Torten backen“, sagt Andrea Sieberz-Otto, Geschäftsführerin des Pflanzenversandhandels Ahrens+Sieberz.

„Sie ist bei Konditoren sehr beliebt und überaus ertragreich: Bis zu 700 Gramm Früchte bringt eine einzige Pflanze.“ Für alle, die einen Balkon haben, hat die Expertin einen Tipp: Die Hänge-Erdbeere Rosalie und die Balkon-Erdbeere Rimona, sind ideal für Töpfe und Kästen.

Geschützter Standort

Wer Erdbeeren anpflanzen möchte, sollte das am besten abends tun und einen geschützten Standort mit viel Sonne wählen. Es gilt, den Boden gut zu lockern und ausreichend mit Humus zu versorgen. Die einzelnen Pflanzen fühlen sich am wohlsten, wenn sie etwa 20 bis 30 Zentimeter voneinander entfernt gesetzt werden.

Reihen benötigen etwa 70 Zentimeter Abstand. Wichtig ist, dass das Pflanzloch groß genug ist, damit die Wurzeln Raum haben, um sich zu entwickeln.

Wer Erdbeeren pflanzt, muss nicht nur zwischen einer großen Auswahl an Sorten wählen. Es gibt auch verschiedene Anbaumethoden. „Topfpflanzen sind für ungeübte Gärtner am sichersten“, weiß Sieberz-Otto.

Denn die kleinen Erdbeerpflänzchen kommen im praktischen Topf und haben bereits kräftig ausgeprägte Wurzelballen. Sie können von April bis September gesetzt werden und tragen manchmal noch im selben Jahr Früchte. Die bekannteste und meistgewählte Anbaumethode von Profis dagegen sind die Wurzelsetzlinge. Diese kann man ebenfalls von Frühjahr bis Herbst pflanzen. Ein Vorteil der Wurzelsetzlinge ist, dass diese bereits etwa vier Wochen nach dem Einpflanzen blühen und schnell geerntet werden können.

Text: djd

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