Kunstbrücke am Wildenbruch wird wiedereröffnet

Im September 2021 war die Kunstbrücke als dritte kommunale Galerie Neukölln eingeweiht worden. Die historische Toilettenanlage an der Wildenbruchbrücke bietet ein besonderes Ambiente. Bild: Kunstraum am Wildenbruch/Nihad Nino Pušija
Im September 2021 war die Kunstbrücke als dritte kommunale Galerie Neukölln eingeweiht worden. Die historische Toilettenanlage an der Wildenbruchbrücke bietet ein besonderes Ambiente. Bild: Kunstraum am Wildenbruch/Nihad Nino Pušija

Ungewöhnliche Perspektiven an einem ungewöhnlichen Ort: Am 6. Mai geht die Kunstbrücke am Wildenbruch mit einer neuen Ausstellung wieder an den Start.

Am 6. Mai, um 18 Uhr, wird die Ausstellung „Aliens are temporary – eine mutierende Erzählung“ in dem experimentellen Kunstraum am Weigandufer im Neuköllner Wildenbruchkiez eröffnet. Das teilen die Initiatoren mit.

Die neue Ausstellung sei eine Einladung, über plurale Welten und multiple Seinszustände nachzudenken. „Das Ausstellungsprojekt ist ein Versuch, mit der Logik des menschlichen Exzeptionalismus zu brechen und binäre Paradigmen zwischen Lebewesen und Objekten sowie zwischen dem ,Wir‘ und dem ,Anderen‘ zu überwinden“, heißt es in einer Ankündigung. „Was bedeutet Andersartigkeit? Wer oder was wird als fremd oder anders wahrgenommen und warum?“

Alternative Visionen

Die Ausstellung vereint zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, die sich mit alternativen Visionen auseinandersetzen und neue Körper, Subjekte und Lebensentwürfe kreieren. Ihre Arbeiten verbinden verschiedene Disziplinen und Denkrichtungen von Biologie bis Soziologie.

Im September 2021 war die Kunstbrücke als dritte kommunale Galerie Neukölln eingeweiht worden. Die historische Toilettenanlage an der Wildenbruchbrücke bietet ein besonderes Ambiente. Die Anlage wurde im Sommer 2021 zu einem experimentellen Kulturort umgebaut.

Treffpunkt im Kiez

Die Kunstbrücke am Wildenbruch umfasst vier kleine Ausstellungsräume, die noch an die ursprüngliche Nutzung erinnern. Zum Außengelände gehört eine große Kunstwand, die von der gegenüberliegenden Uferseite aus gut zu sehen ist, sowie die alte Anlegestelle am Neuköllner Schifffahrtskanal.

Die Kunstbrücke versteht sich als Treffpunkt im Kiez, will aber auch berlinweit Aufmerksamkeit erregen.Weitere Informationen gibt es online.

Text: red/nm

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