Ziviler Friedensdienst stellt in Tempelhof aus

Ausstellung
Eine Ausstellung informiert über den Zivilen Friedensdienst. Foto: Steps für Peace

Ab 10. Mai können Interessierte die Ausstellung „Wir scheuen keine Konflikte“ über den Zivilen Friedensdienst im HANGAR1 des ehemaligen Flughafens Tempelhof besuchen.

Über ein informatives Rahmenprogramm mit Veranstaltungen, Führungen und Workshops werden die Erfahrungen der Fachkräfte des Zivilen Friedensdienstes in Konflikt- und Krisenregionen lebendig.

Steps for Peace – Institut für Peacebuilding informiert mit wechselnden Ausstellungen im Rahmen seines Pilotprojekts „Friedensfabrik 2022“ über Handlungsfelder der gewaltfreien Konfliktbearbeitung. Die Präsentation der Ausstellung über den Zivilen Friedensdienst ist Teil dieses Pilotprojekts.

Ausstellung im HANGAR1

Die Ausstellung wurde vom Konsortium Ziviler Friedensdienst konzipiert. Anhand von neun Praxisbeispielen lernen Besucher typische Arbeitsfelder des Zivilen Friedensdienstes kennen und erfahren, wie man Frieden zum Beruf machen kann.

Frieden in Konfliktregionen fördern – da denken viele zuerst an UN-Blauhelme oder Militäreinsätze. Aber es geht auch anders. Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisen- und Konfliktregionen.

Er setzt sich für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt geregelt werden. Neun deutsche Friedens- und Entwicklungsorganisationen führen den ZFD gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen durch.

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung

Der ZFD wird von der Bundesregierung gefördert. Fachkräfte des ZFD unterstützen Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Dialog, Menschenrechte und Frieden.

Seit 1999 haben rund 1.700 ZFD-Fachkräfte in rund 60 Ländern erfolgreich an gewaltfreier Konfliktbearbeitung mitgewirkt. Aktuell arbeiten mehr als 370 internationale ZFD-Fachkräfte in 44 Ländern.

Um sichtbar zu machen wie Frieden funktioniert, arbeitet Steps for Peace an der Realisierung der Friedensfabrik, einem Forum für Information, Bildung und Begegnung. Zur Vorbereitung der Friedensfabrik werden ausleihbare Ausstellungen gezeigt und mit einem Rahmenprogramm aus Veranstaltungen, Führungen und Workshops lebendig gemacht.

Text: Redaktion

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