Landesgartenschau pusht Standort Beelitz

Die Landesgartenschau in Beelitz gibt dem Standort Auftrieb. Foto: Paul Zinken/dpa
Die Landesgartenschau in Beelitz gibt dem Standort Auftrieb. Foto: Paul Zinken/dpa

Beelitz als Standort für die Landesgartenschau kann mit Landesmitteln weiter gestaltet und saniert werden.

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung stellte nach eigenen Angaben im Vorfeld dafür rund sieben Millionen Euro aus der Städtebauförderung bereit. Mit dem Geld werden nachhaltige Projekte wie der Park am Wasserturm, die Alte Wassermühle einschließlich Mühlenfließ und das historische Kino unterstützt, wie das Ressort am Samstag mitteilte.

Diese Orte liegen auf dem Weg vom Bahnhof Beelitz-Stadt zur Gartenschau und prägen das Stadtbild.

Naturschwimmbad soll kommen

Der Park am Wasserturm neben den Grünflächen wurde durch eine Trendsportanlage sowie ein Outdoor Fitness Areal aufgewertet. Ein Naturschwimmbad soll entstehen.

Auch in die Sanierung von zwei Gebäuden in der Altstadt sind Fördermittel geflossen, darunter in ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadt will es unter anderem als Museum nutzen.

Auch das seit 30 Jahren leerstehende Kino „Venus Lichtspiele“ mitten in Beelitz wird seit diesem Jahr saniert und soll noch während der Landesgartenschau eingeweiht werden. Seit 1991 wurden Beelitz (Potsdam-Mittelmark) nach Angaben des Ministeriums rund 30,4 Millionen Euro aus der Städtebauförderung bewilligt.

Altstadt als Aushängeschild

Die Altstadt sei zu einem Aushängeschild der Region geworden, sagte Bürgermeister Bernhard Knuth am Samstag. Mit neuen Angeboten für die wachsende Bevölkerung und Anziehungspunkte für Touristen werde die Lebensqualität weiter zunehmen, zeigte er sich überzeugt.

Unterdessen ist die Landesgartenschau nach Angaben der Stadt schon nach der Eröffnung vor etwa zwölf Tagen zum Publikumsmagneten avanciert. Bereits mehrere Tausend Menschen besuchten die Schau.

Frühlingsblüher in voller Pracht

Derzeit sind Frühlingsblüher in ihrer vollen Pracht zu sehen, darunter Hyazinthen, Ranunkeln, Tulpen und Osterglocken. Gäste erfreuten sich auch an den Wasserspielen auf dem Gelände.

Auf dem Laga-Gelände am Rande der Beelitzer Altstadt wurden rund 22 Millionen Euro investiert. Bis Ende Oktober werden bis zu  450.000 Besucher erwartet. Landesgartenschauen in Brandenburg gibt es seit dem Jahr 2000.

Quelle: dpa

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