Unbekannte haben auf das sowjetische Ehrenmal im Bezirk Treptow mit roter Farbe Parolen gesprüht.
Unbekannte haben auf das sowjetische Ehrenmal im Bezirk Treptow mit roter Farbe Parolen gesprüht. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild

Nach den Schmierereien am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow will Innensenatorin Iris Spranger die Schutzkonzepte anpassen.

Das gelte für alle „im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg zu schützenden Objekte“, teilte die SPD-Politikerin am Freitagabend mit. Die Schutzmaßnahmen an den sowjetischen Ehrenmälern in Berlin seien bereits verstärkt worden.

Mehr Schutz

Sie sei froh, dass die Schmierereien in Berlin-Treptow schnell entfernt worden seien, erklärte Spranger. Ihren Angaben zufolge waren auch russlandfeindliche Parolen zu lesen gewesen.

Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes habe Ermittlungen aufgenommen. „Ein solches Ehrenmal mit Hakenkreuzsymbolen und dem Z-Symbol zu beschmieren, ist widerwärtig und wir werden umfassende Maßnahmen ergreifen, um solche Taten zu verhindern oder hart zu verfolgen.“

Akt des Vandalismus

Bislang unbekannte Täter hatten das Ehrenmal mit roter Farbe besprüht. Die Russische Botschaft in Berlin erklärte, man sei „zutiefst empört über den eklatanten Vandalismusakt“.

Die Botschaft habe eine Protestnote an das Auswärtige Amt mit der Forderung gerichtet, die Folgen des Vandalenanschlags zu beseitigen, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen und umfassende Maßnahmen zu ergreifen, um eine Wiederholung zu verhindern.

Text: dpa/bb

Hinterlasse eine Antwort

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Name bitte hier reinschreiben