112 neue Stadtbäume für Neukölln

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Im Rahmen der Stadbaumkampagne wurde bereits Ende März eine Winterlinde in der Donaustraße 102 gepflanzt. Dies ist einer von 20 Bäumen, die die Fernheizwerk Neukölln AG gespendet hat. Mit dabei: Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD, rechts im Bild), Stadtrat Jochen Biedermann (Grüne, Bildmitte) und Stefan Preidt (Fernheizwerk Neukölln AG). Bild: Andreas Friese
Im Rahmen der Stadbaumkampagne wurde bereits Ende März eine Winterlinde in der Donaustraße 102 gepflanzt. Dies ist einer von 20 Bäumen, die die Fernheizwerk Neukölln AG gespendet hat. Mit dabei: Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD, rechts im Bild), Stadtrat Jochen Biedermann (Grüne, Bildmitte) und Stefan Preidt (Fernheizwerk Neukölln AG). Bild: Andreas Friese

Im Rahmen der Berliner Stadtbaumkampagne werden in diesem Frühjahr 112 Bäume in Neukölln gepflanzt. Mitte und Tempelhof-Schöneberg sollen ebenfalls ergrünen.

Einer davon wird am 11. April an der Stuttgarter Straße 35 am Hertzbergplatz in die Erde gesetzt. Die Kleinkronige Winterlinde wird dort eine Lücke in der Baumreihe schließen. Bezirksstadtrat Jochen Biedermann wird die Einpflanzung um 10 Uhr zusammen mit dem Team der Stadtbaumkampagne vornehmen, heißt es aus der Verwaltung.

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Die vorbereitenden Arbeiten für die Pflanzkampagne haben Ende Januar begonnen. Für jeden Baum wird dazu die Baumscheibe einzeln begutachtet und auf viele Fragen geprüft: Ist der Standort noch für einen Jungbaum geeignet? Welche Leitungen liegen wie in der Erde? Ist eine Vergrößerung der Baumscheibe möglich und mit anderen Belangen wie beispielsweise der Barrierefreiheit vereinbar?

Im Rahmen der Stadtbaumkampagne, die von vielen Spendern unterstützt wird, wurden in den letzten zehn Jahren verlinweit rund 13.500 Bäume gepflanzt. Die Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt sei eng, der Bezirk beteiligesich zusätzlich zur Finanzierung durch die Stadtbaumkampagne mit beträchtlichem Aufwand an den Vorbereitungen für die Neupflanzung eines Baumes.

Anwohner können gießen

Die neu gepflanzten Bäume werden fünf Jahre von den beauftragten Firmen gepflegt und auch gegossen. „Alle älteren Bäume können in längeren Phasen von besonderer Hitze und Trockenheit aber gern von Anwohnern gewässert werden“, so das Bezirksamt.

Biedermann erklärt: „Straßenbaum in Berlin ist ein echter Stressjob. Aber einer, der zu recht immer mehr Wertschätzung der Berliner erfährt. Es bilden sich Gießgemeinschaften, Anwohner kümmern sich um die Baumscheibe vor dem eigenen Haus.“

Aber auch Politik und Verwaltung seien gefragt, so der Stadtrat. „Das betrifft die sorgfältige Auswahl der richtigen Standorte genauso wie eine regelmäßige Pflege – immer mit dem Ziel, dass kein Baum mehr als notwendig gefällt werden muss“.

Der Berliner Senat im Jahr 2012 die Stadtbaumkampagne “Stadtbäume für Berlin” mit dem Ziel initiiert, zusätzliche Straßenbäume mithilfe von Spenden zu pflanzen. In diesem Frühjahr läuft die 20. Pflanzperiode.

400 Straßenbäume für drei Bezirke

In den Bezirken Neukölln, Mitte und Tempelhof-Schöneberg werden rund 400 Straßenbäume gepflanzt. Die Spenden hierfür waren zwischen Dezember und Februar eingegangen.

Insgesamt rund 2.500 Euro werden benötigt, damit ein Berliner Straßenbaum gepflanzt werden kann und die besonders intensive Pflege erhält, die er in den ersten Jahren benötigt.

Mit einer Einzelbaumspende in Höhe von 500 Euro können Einzelpersonen oder Gemeinschaften für einen bestimmten Baum innerhalb einer Pflanzperiode spenden. Auf Wunsch erhält der Baum dann ein Baumschild mit Namen der Spenderinnen und Spender.

Generell gilt: Ganz gleich ob Einzelbaum- oder Sammelspende – sobald 500 Euro an Spendengeldern für einen Baum eingenommen wurden, gibt der Senat aus Mitteln des Landeshaushalts den Rest dazu. Weitere Informationen zur Stadtbaumkampagne gibt es online.

Text: red/nm

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