Die vierzügige Grundschule mit Sporthalle und Außenanlagen wird im Bereich Goltz-/ Mertensstraße in Hakenfelde errichtet. Bild: Bezirksamt Spandau
Die vierzügige Grundschule mit Sporthalle und Außenanlagen wird im Bereich Goltz-/ Mertensstraße in Hakenfelde errichtet. Bild: Bezirksamt Spandau

In Hakenfelde entsteht eine neue Inklusive Schwerpunktschule mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“. Am Dienstag war Richtfest.

Die vierzügige Grundschule mit Sporthalle und Außenanlagen wird im Bereich Goltz-/ Mertensstraße in Spandauer Ortsteil Hakenfelde errichtet. Sie soll im zweiten Quartal 2023 fertiggestellt und zum Schuljahresbeginn 2023/2024 der Schulbetrieb aufgenommen werden, teilt das Bezirksamt Spandau mit. Baukosten: rund 41,17 Millionen Euro.

Der für 576 Schüler ausgelegte Komplex  ist Teil des „Modellvorhabens zur Beschleunigung von Schulneubauten“ und gehört zu den zehn Bauvorhaben der ersten Tranche der Berliner Schulbauoffensive, von denen sechs Schulneubauten bereits fertiggestellt und in Betrieb genommen wurden.

Steigende Schülerzahlen

Alexander Slotty (SPD), Staatssekretär für Bildung: „Mit dem Richtfest für die inklusive Schwerpunktschule in Spandau sind wir wieder einen wichtigen Schritt vorangekommen, um schnell auf die steigenden Schülerzahlen durch umliegende Wohnungsneubauten zu reagieren. Der Inklusion wird Rechnung getragen, indem 13 Prozent der entstehenden Schulplätze für den erhöhten Förderbedarf bereitgestellt werden.“

Das neue Gebäude gehe in vorbildlicher Weise auf die Bedürfnisse für Kinder mit Förderbedarf Inklusion „Geistige Entwicklung“ ein. Dafür sind zum Beispiel spezielle Therapieräume für Sprache/Hören sowie Logopädie vorgesehen.

Hakenfelde wächst

Frank Bewig (CDU), Spandaus Bezirksstadtrat für Bildung, Kultur und Sport: „Eine wachsende Region braucht eine funktionierende Infrastruktur. Dazu gehört auch eine bedarfsgerechte Schulplatzversorgung. Mit dem Bau dieser neuen Grundschule nimmt dieses Ziel hier in der Region Hakenfelde zunehmend Gestalt an.“

Der Entwurf von Sulitze Munoz Arquitectos SLP, Madrid und Magén Arquitectos SLP, Zaragoza, in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsplanungsbüro ljeschke landschaftsarchitektur, Madrid, wurde im Sommer 2017 als 1. Preis in einem Architekturwettbewerb ausgewählt.

Für den Schulsport entstehen eine über ein Foyer mit dem Schulgebäude verbundene Dreifeldsporthalle, die auch dem Vereinssport zur Verfügung stehen wird, und ein Sportplatz.

Verbindung zur Parkanlage

Durch die Anordnung der Baukörper von Schulgebäude und Sporthalle, die über ein Foyer miteinander verbunden sind, wird ein Vorplatz mit Bezug zur gegenüberliegenden Wohnbebauung „Pepitahöfe“ gebildet und der Stadtraum entlang der Goltzstraße gefasst. Der Freiraum verbindet sich im Südwesten mit der Parkanlage am Maselakekanal.

Der Haupteingang des Schulgebäudes führt in ein Atrium mit offener Treppe, die in Mensa- und Mehrzweckraumbereich im Erdgeschoss, Verwaltung und Sekretariat im 1. Obergeschoss und die Bibliothek im 2.Obergeschoss führt. Die Klassenraumbereiche sind um erweiterte Flure angeordnet, die als Lernlandschaften gestaltet sind und als zentrale Lern- und Kommunikationsorte dienen. Sie werden durch zwei Innenhöfe belichtet. Dazwischen befinden sich jeweils die Ruhe-, Pflege- und Sanitärräume.

Text: red/nm

 

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