Weinbergspark
Kunstaktion thematisiert Grenzüberschreitungen im Park. Bild: IMAGO/Travel-Stock-Image

Heute beginnt eine zweitägige Kunstaktion im Volkspark am Weinberg, die auf die Konflikte zwischen Partyvolk und Anwohnern am Park aufmerksam machen soll.

Die von vielen Anwohnern beklagten Belästigungen im Weinbergspark, der immer häufiger zur Partylocation wird, stehen im Mittelpunkt eines von Schülern des John-Lennon-Gymnasiums gemeinsam mit den Künstlerinnen Elisa Duca und Pauline Doutreluingne erarbeiteten Kunstprojekts. Das zweitägige Ausstellungsprogramm trägt den Titel „Transgression“. Es soll auf die Grenzüberschreitungen in dem Park verweisen, die hier vor allem in den warmen Sommernächten stattfinden und immer wieder für Ärger bei den Anwohnern sorgen.

Heute um 12 Uhr wird das Projekt offiziell eröffnet. Das sind die weiteren Prorgammpunkte:

15 Uhr: 20er Jahre Party, 18Uhr: „Screenings“ am Rosengarten

„Die nächtliche Situation im Weinbergsweg und im Volkspark am Weinberg ist schon lange Thema des Runden Tisches Weinbergsweg. In diesem Zusammenhang entstand aus Überlegungen der Anwohnenden-Initiative die Idee für dieses Projekt. Besonders erfreulich ist die gelungene Kooperation zwischen Betroffenen und Akteurinnnen und Akteure vor Ort und dem Bezirk“, so Bezirksbügermeister Stephan von Dassel.

Das Kunstprojekt wurde 2021 auf Beschluss des Präventionsrates Mitte aus Mitteln der kiezorientierten Gewalt-und Kriminalitätsprävention der Landeskommission Berlin gegen Gewalt sowie durch den Solidarfonds und die audaxa Management GmbH gefördert.

Text: red/kr

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