Der Mariendorfer Damm ist ein Unfallschwerpunkt. Archivbild: IMAGO/Olaf Wagner
Der Mariendorfer Damm ist ein Unfallschwerpunkt. Archivbild: IMAGO/Olaf Wagner

Am stark befahrenen Mariendorfer Damm in Tempelhof-Schöneberg ist eine Radverkehrsanlage geplant. Am 23. März findet ein digitaler Infoabend statt.

Am Mariendorfer Damm, zwischen Ullsteinstraße und Alt-Mariendorf, wird die provisorisch gelb markierte Radspur durch eine geschützte Radverkehrsanlage verstetigt. Damit wird die im Bau befindliche Radverkehrsanlage am Tempelhofer Damm in Richtung Mariendorf fortgeführt.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg lädt Anwohner und Gewerbetreibenden am Mariendorfer Damm zu einer digitalen Informationsveranstaltung ein, in der die anstehende Einrichtung einer geschützten Radverkehrsanlage erläutert wird.

Bezirksstadträtin Saskia Ellenbeck (Grüne) wird am 23. März gemeinsam mit dem Planungsbüro die geplanten Maßnahmen erläutern und Fragen beantworten. Der Beginn ist um 18 Uhr.

Mehr Sicherheit für Radfahrer

Für diesen Termin ist eine Anmeldung ist erforderlich. Interessierte erhalten nach der Anmeldung eine Bestätigungs-E-Mail mit dem Zugangslink zur digitalen Veranstaltung. Weitere Informationen dazu gibt es online.

Das Vorhaben zur Verbesserung der Sicherheit von Radfahrern ist eine Maßnahme im Rahmen der Umsetzung des Mobilitätsgesetzes. Mit der Radspur werde eine wichtige Nord-Süd-Achse von Mariendorf über Tempelhof bis nach Kreuzberg geschlossen, heißt es aus dem Bezirksamt. Dem Kfz-Verkehr verbleiben auf dem Mariendorfer Damm grundsätzlich zwei Fahrbahnen je Richtung.

Die Radverkehrsanlage wird mit Protektionselementen vom fließenden Kfz-Verkehr getrennt, um regelwidriges Anhalten und Parken auf dem Radweg zu verhindern. Der Lieferverkehr wird durch eingezeichnete Bereiche ermöglicht. An den Kreuzungseinmündungen in den Nebenstraßen sollen Behindertenparkplätze angeordnet werden.

Text: red/nm

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