Freibad kommt
Bezirksamt hält an den Freibad-Plänen fest. Bild: imago/Sven Lambert

Marzahn-Hellersdorf hat den Bau seines Freibades weiter fest im Blick. Das sagt zumindest Bezirksbürgermeister Gordon Lemm (SPD) in diesen Tagen in einem Facebook-Post. Hier erläutert er die nächsten Schritte im Planverfahren.

Nachdem sich im vergangenen Jahr das Land Berlin und die Berliner Bäderbetriebe zum Neubauvorhaben des Freibads am Standort Jelena-Šantic-Park bekannt haben, seien auch die weiteren notwendigen Planungen im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf angelaufen. Im Oktober des letzten Jahres hatte der Bezirk beschlossen, einen Bebauungsplan aufzustellen, um rechtliche Grundlage für den späteren Bau zu schaffen.

Bezirksbürgermeister Gordon Lemm (SPD)
Bezirksbürgermeister Gordon Lemm (SPD).

200.000 Euro für Planungen

Im ersten Schritt werde jetzt ein Vorentwurf zum Bebauungsplan erstellt, der auch die Vorbereitung von verschiedenen Gutachten, zum Beispiel Boden- bzw. Baugrundgutachten oder Verkehrs- und Lärmgutachten beinhalten wird.

Sobald im Land Berlin die aktuell geltende Haushaltssperre aufgehoben werde, soll auch Ausschreibung dieser Gutachten erfolgen. „Noch in diesem Jahr wollen wir außerdem eine informelle Beteiligung mit Ihnen (Anme. Red.: d. Bürger), den Anwohnerinnen und Anwohner sowie Vereinen und Ämtern unseres Bezirks durchführen. Mit Ihnen und den Berliner Bäderbetrieben zusammen wollen wir die Bedarfe für unser Kombibad festlegen, die dann in ein sogenanntes Raumbedarfsprogramm münden“, erklärt der Bezirksbürgermeister.

Derzeitiger Planungsstand für den Standort an den Gärten der Welt am Jelena-Šantic-Park.

Detailfragen zum Freibad klären

Im Einzelnen gehe es darum, welche Vorstellungen man für das  Freibad habe und welche Details wie Sportangebote, Sauna etc. noch dazu kommen sollten. Insgesamt rechnet der Bezirk mit einem Investitionsvolumen von über 30 Millionen Euro für die Umsetzung des Gesamtprojektes.

In einem Haushaltsplanentwurf habe das Bezirksamt die dafür notwendige Investitionsumme in Höhe von 200.000 Euro eingestellt. „Die Gespräche mit den Berliner Bäderbetrieben verlaufen positiv und dass wir mit Iris Spranger (SPD) eine Marzahn-Hellersdorfer Innensenatorin haben, kann unserem Vorhaben sicher auch nicht schaden“, erläutert Lemm.

Text: red/ylla

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