Umgestaltung Dörpfeldstraße: Gutachten wird vorgestellt

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Die Dörpfeldstraße in Berlin-Adlershof soll zur attraktiven Geschäftsstraße entwickelt werden.

Öffentliche Einladung zur Gutachtenvorstellung zur Entwicklung der Dörpfeldstraße in Adlershof für Interessierte am 20. Januar 2022 als Online-Veranstaltung.

Mit dem Einsatz von Fördermitteln aus dem Programm Lebendige Zentren und Quartiere soll die Dörpfeldstraße wieder eine attraktive Geschäftsstraße werden. Die Neugestaltung der engen, verkehrsbelasteten Dörpfeldstraße ist dabei eine der zentralen Baumaßnahmen in dem Fördergebiet. Eng verbunden mit der Neugestaltung der Geschäftsstraße ist die durch die BVG geplante durchgehende zweigleisige Führung der Straßenbahn.

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Kritik an Planung

In einem langen Diskussionsprozess, an dem auch interessierte Bürger beteiligt waren, wurden eine Vielzahl von Planungsvarianten erarbeitet. Ende 2020 wählte das Straßen- und Grünflächenamt des Bezirkes eine aus Sicht des Straßenbaulastträgers umsetzungsfähige Planung aus. Anschließend wurde die Vorplanungsunterlage (VPU) dieser Variante öffentlich vorgestellt. Gegen diese haben Bürger starke Vorbehalte geäußert.

Bewertung durch Gutachter

Im konstruktiven Dialog, insbesondere mit dem Kiezbeirat, sind Verwaltung und Bürgerschaft übereingekommen, die vorliegenden Varianten in einer gutachterlichen Stellungnahme durch Prof. Gerlach als externen Gutachter bewerten zu lassen, um im Ergebnis eine umsetzungsfähige Vorzugsvariante zu erhalten. Am 20. Januar wird Gerlach seine gutachterliche Stellungnahme öffentlich vorstellen. Dazu sind Interessierte herzlich eingeladen. Die Vorstellung findet in Form einer Videokonferenz zwischen 18 und 20.30 Uhr statt.

Reservierung vornehmen

Wer teilnehmen möchte, muss eine Reservierung vornehmen. Es werden 60 Onlinezugänge vorgehalten. Die Anmeldung ist ab 13. Januar 2022 hier möglich. Vor der Veranstaltung wird allen Teilnehmern ein Link per Mail zugesandt. Es sei eine sehr schwierige Aufgabe, die Attraktivität der Geschäftsstraße wieder zu stärken. Dies könne nur mit Kompromissen aller Beteiligten gelingen, sagt Stadträtin Claudia Leistner vorab.

www.anmeldung.anlaufstelle-buergerbeteiligung.de

Text: red, Bild: IMAGO / Dirk Sattler

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