Wohnungsbau Cité Foch
Die neuen Wohnungen werden an der Rue Montesqieu und der Avenue Charles de Gaulle liegen.

Der Bauboom in der Cité Foch hält an. Bis zum Jahr 2024 entstehen fünf neue Mehrfamilienhäuser.

Die Vorbereitungen auf dem bundeseigenen Grundstück im Bezirk Reinickendorf haben bereits begonnen: An der Rue Montesqieu und der Avenue Charles de Gaulle entstehen in den kommenden zwei Jahren 300 neue Wohnungen. Auf mehreren Baufeldern werden abschnittsweise Wohngebäude für Bundesbedienstete errichtet. Das teilt der Bauherr, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), mit.

Besonders familienfreundlich

Die Mietshäuser sind laut BImA für Bundesbedienstete vorgesehen. Die Neubauten in der Cité Foch werden als besonders familienfreundlich vermarktet. In den Häusern entstehen Drei- und Vierraumwohnungen, von denen die Hälfte barrierefrei gestaltet wird. Gemeinschaftliche Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume sind vorgesehen. „Zur Familienfreundlichkeit tragen zudem Außenanlagen mit Spielplatzbereich und Spielgeräten bei“, so die BImA, die die Wohnung vermieten und verwalten wird.

Zur Investitionssumme macht die Behörde keine Angaben. Das Investitionsvolumen werde „im üblichen Bereich für bezahlbare Neubauwohnungen mit einem mittleren Ausstattungsstandard“ liegen.

Miete begrenzen

Auch die Höhe der Mieten bleibt offen. „Die Mieten richten sich nach der geltenden Mietenrichtlinie der BImA“, teilt diese mit. Bei der Mietwertfestsetzung im Rahmen der Erst- und Neuvermietung sei grundsätzlich die ortsübliche Vergleichsmiete zu ermitteln, festzusetzen und mietvertraglich zu vereinbaren.

In Großstadtregionen sowie Regionen mit angespannten Wohnungsmärkten sei es möglich, die Bestands- sowie die Erst- und Neuvermietungsmiete zu begrenzen. Diese Begrenzung sieht vor, dass die Miete auf den Wert festgelegt wird, der die untere Grenze im Mietspiegel für die betreffende Wohnliegenschaft bildet. „Liegt dieser ermittelte Mietwert oberhalb von zehn Euro pro Quadratmeter nettokalt, wird zugelassen, die Miete auf zehn Euro pro Quadratmeter nettokalt zu begrenzen“, so die BImA.

Weitere Projekte

In diesem Jahr wird die BImA nach eigenen Angaben sechs weitere Neubauprojekte in Mitte, Pankow und Steglitz-Zehlendorf beginnen.

Text: Nils Michaelis, Bild: IMAGO/Jürgen Ritter

2 Kommentare

  1. Ich schließe mich Frau Anja an – Bäume die sehr alt sind zu vernichten trägt nicht gerade für das Klima bei.
    Ferner sollte hier erwähnt werden – das dass ganze Baugebiet cite foch von EULEN bewohnt wird – dieses ist nachweisbar.
    Desweiteren hätte dort überhaupt nicht gebaut werden dürfen – da die Eulen unter Schutz stehen – hier hätte man ein EULENSCHUTZGEBIET ausweisen und festsetzen müssen!!
    Leider hat der NABU hier nicht reagiert und das
    ist Rechtlich nicht legitim.
    Sondern stellt hier eine Strafbare Handlung seitens des Bezirksamt Reinickendorf dar.
    Hier müss sofort das gesamte Gebiet geschützt sein und zwar gesetzlich.

  2. Weshalb fragt niemand mehr nach, warum der seit Jahren völlig leer stehende Wohnblock der BIMA vis-a-vis der hier abgebildeten neuen Großbaustelle an der Avenue Ch. d. G. nicht in die Vermietung geht. Und – die zahlreichen leerstehenden Wohnungen in den übrigen BIMA-Gebäude werden auch nicht mehr neu vergeben. Angeblich alles nur noch für Bundesbedienstete – die aber offenbar keine Interesse haben. Statt dessen – Verdichtung ohne Ende in der Cite Foch. Aktuell werden wieder zig Bäume nieder gemacht. Es ist mir klar, dass in Berlin absoluter Wohnraummangel herrscht, aber es kann doch echt nicht sein, das alles immer mit der Vernichtung von jahrzehntealten Bäumen einhergeht. Es kühlt doch schon jetzt nicht mehr in Sommernächten durch die dichte Bebauung herunter. Abgesehen davon, dass man mittlerweile als Anwohner seit 6 Jahren von Montag – Samstag den Baulärm ertragen muss.

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