Becker
(v.l.n.r.) Kevin Hönicke (SPD, Stellv. Bezirksbürge

Am vergangenen Montag wurde der Lichtenberger SPD-Politiker Manfred Becker mit der höchsten Anerkennung der Bundesrepublik Deutschland – dem Bundesverdienstkreuz – ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Rathaus Lichtenberg statt. Der Staatssekretär für Kultur, Dr. Torsten Wöhlert überreichte ihm die Auszeichnung.

Seinen Fokus in der Politik hat der Lichtenberger Kommunalpolitiker und ehemalige Staatssekretär in der letzten demokratisch gewählten DDR-Regierung Manfred Becker immer behalten. Seit 1995 gehörte er dem Lichtenberger Bezirksparlament an, und kaum einer verfügt über ein so fundiertes Wissen über Den Bezirk und seine Menschen.

Herausragender Kommunlapolitiker

„Seine akademische Laufbahn im Bereich der Sprachwissenschaft sowie jahrzehntelange Berufserfahrung in wissenschaftlichen und politischen Ämtern, gepaart mit großer emotionaler Nähe zu den Bewohner seines Bezirkes machen ihn zu einem herausragenden Kommunalpolitiker“, heißt es in der Laudatio.

(v.l.n.r.) Kevin Hönicke (SPD, Stellv. Bezirksbürge

Kirchenparlament und Verwaltungsrat

Als Beispiele für seine langjährigen Tätigkeiten sind seine Zeit als Vorsitzender des evangelischen Kirchenparlaments von 1971-1993, seine Teilnahme am Ostberliner Runden Tisch 1989/90 und seine Mitgliedschaft im ZDF-Verwaltungsrat für drei Wahlperioden zu nennen. Und noch immer ist er Vorsitzender der „Kiezspinne“ und damit fest in Lichtenberg verankert.

Bei jedem Herangehen an konfliktreiche Prozesse sei seine Menschlichkeit zu spüren. Als einer der eindringlichsten Mahner erinnert Manfred Becker immer wieder an die Kultur als Gedenkkultur, was er mit seinem Einsatz in der Gedenktafelkommission.

Text: red, Bilder: (c) Lisa Sager

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