Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) hat am 10. Dezember  zusammen mit Bürgern und Mitgliedern des Bezirksamtes vor dem Rathaus Lichtenberg die Fahne zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gehisst.

„Mit der Fahne feiern wir das Festjahr 1700 Jahre Jüdisch-Deutscher Geschichte. Es soll sichtbar machen, welchen Einfluss jüdisches Leben auf unsere Gesellschaft damals und bis heute hat“, kommentierte Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) den symbolischen Akt. „Jüdinnen und Juden haben einen bedeutenden Beitrag für die deusche Kultur, Kunst, Wissenschaft und viele andere Bereiche geleistet.

Gleichwohl soll neben den Errungenschaften auch an die Verfolgung, Ausgrenzung und Vernichtung von Jüdinnen und Juden erinnert werden, die sie immer wieder von ihren Nachbarinnen und Nachbarn erleben mussten. Deshalb ist die Flagge auch ein klares Zeichen gegen Antisemitismus“, führte Michael Grunst aus.

Jüdisches Leben als Teil der deutschen Gesellschaft

Das deutsch-jüdische Festjahr „2021 – Jüdisches Leben in Deutschland“ richtet seinen Blick auf das Miteinander, Kennenlernen und die Wirkungsgeschichte jüdischen Lebens auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands.

Erste urkundliche Erwähnung

Das Gedenkjahr erinnert auch an das das Edikt des römischen Kaisers Konstantin, der im vierten Jahrhundet die erste Ansiedlung von Juden in der Stadt Köln erlaubte. Es ist die erste urkundliche Erwähnung jüdischen Lebens auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland.

Informationen zu Veranstaltungen und Projektensind auf der Webseite des bundesweiten Trägervereins „321-2021: 1700 Jahre Jüdische Leben in Deutschland e.V.“, zu finden.

https://2021jlid.de/.

Text: red, Bild: BA Lichtenberg

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