Aufruf: Gemeinsam Blutkrebs besiegen

Registrierungsset der DKMS.

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hat gemeinsam mit der DKMS eine Registrierungsaktion gestartet. Umso mehr Spender, desto höher die Wahrscheinlichkeit für Blutkrebspatienten, einen passenden Stammzellenspender zu finden.

Alle zwölf Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. Blutkrebs kann jeden treffen, überall und jederzeit. Je mehr Menschen sich als Stammzellenspender bei der DKMS registrieren, umso größer sind die Überlebenschancen der Patienten. Denn viele können ohne eine lebensrettende Stammzellspende nicht überleben.

Bürgermeister Igel wirbt für Registrierung

“Ich möchte Sie für das Thema gewinnen, denn es kommt auf jeden Einzelnen an. Nutzen Sie die Gelegenheit und werden auch Sie Spenderin oder Spender! Ich freue mich, mit Ihnen zusammen den Kampf gegen Blutkrebs aufzunehmen! Registrieren Sie sich hier und teilen Sie diesen Aufruf in Ihren persönlichen und sozialen Netzwerken. Ein Gesunder hat tausend Wünsche, ein Kranker nur einen. Jede und Jeder Einzelne zählt”, sagt Treptow-Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel bei seinem Aufruf, sich als Spender registrieren zu lassen.

Jede Unterstützung ist willkommen

Gemeinsam mit der DKMS hat das Bezirksamt Treptow-Köpenick eine Registrierungsaktion gestartet. Wer mitmachen will, kann sich als Stammzellenspender hier registrieren.

In die DKMS können alle Menschen aufgenommen werden, die zwischen 17 und 55 Jahre alt sind, die medizinischen Voraussetzungen erfüllen und derzeit in Deutschland leben. Wer Spender werden will, fordert einfach online sein Registrierungsset an. Dafür müssen nur schnell ein paar Fragen beantwortet werden. Wenn alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind, schickt die DKMS innerhalb von 10 Tagen das Registrierungsset mit drei Wattestäbchen und genauer Anleitung per Post. Und dann: Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein!

Was passiert?

Im Labor werden die Gewebemerkmale geprüft. Wenn diese eine genetische Übereinstimmung mit einem Patienten aufweisen, schickt der Hausarzt zunächst die Blutproben ans Labor. Wenn alle Werte stimmen, geht es weiter in die Entnahmeklinik. Hier wird bei Spender der Gesundheitscheck durchgeführt. Nur wenn keinerlei medizinische Ausschlusskriterien vorliegen, wird der potentielle Spender als Stammzellenspender zugelassen. Denn Gesundheit hat höchste Priorität.

Häufige Fragen und Antworten finden sich hier.

Text: red, Bild: Future Image

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