Flugzeugabsturz: Schulklasse verunglückte vor 35 Jahren

Flugzeug bei der Landung am Flughafen Schönefeld.

Vor 35 Jahren verstarben bei einem Flugzeugabsturz der Airline AEROFLOT am damaligen Flughafen Schönefeld fast alle Schüler einer Klasse auf ihrem Rückweg von einer Klassenfahrt. Treptow-Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel gedenkt am 12. Dezember 2021 der Opfer.

Vor nunmehr 35 Jahren ereignete sich eines der schwersten Unglücke in der Zivilluftfahrt der DDR. Beim Landeanflug auf den Flugplatz Berlin-Schönefeld stürzte ein Passagier-Flugzeug der AEROFLOT ab. Unter den 72 Todesopfern waren fast alle Schülerinnen und Schüler einer 10. Klasse aus Schwerin, die sich auf dem Rückflug von einer Klassenfahrt in Minsk befanden.

Treffen am Gedenkstein

Gemeinsam mit Angehörigen sowie Betroffenen der damals Verunglückten gedenkt Bezirksbürgermeister Oliver Igel am 12. Dezember 2021 um 15 Uhr am Gedenkstein zum Flugzeugabsturz in der Waltersdorfer Straße/ Waldstraße in 12526 Berlin (Wendeschleife Bus 263 – Bushaltestelle Waldstraße/ Stadtgrenze) der Opfer. Die Gedenktafel wurde 2010 auf Anregung der Bezirksverordnetenversammlung von Treptow-Köpenick errichtet und erinnert an das furchtbare Unglück im Jahr 1986.

Geliebte Menschen plötzlich tot

Bezirksbürgermeister Oliver Igel: “Am 12. Dezember 1986 ist für die Angehörigen der Opfer das Schlimmste geschehen, was vorstellbar ist: ein geliebter Mensch wurde plötzlich in den Tod gerissen – ein Mensch, der zuvor verabschiedet wurde, in dem Glauben ihn bald wiederzusehen. Seit diesem Tag ist für diese Familien und Freunde nichts mehr, wie es war. Es ist etwas zerstört worden, das in dieser Welt nicht mehr repariert werden kann. Wie schmerzvoll und herzzerreißend das ist, ist auch heute noch spürbar.”

Text: red, Bild: IMAGO / Jochen Eckel

1 KOMMENTAR

  1. Oberflächlich
    Wenig aussagekräftiger Bericht. Wie wäre es mit ein paar Fakten zum damaligen Unfallgeschehen, bspw über die Ursache, die Fluggesellschaft, den Umgang der DDR-Staatsführung mit dem Absturz, natürlich auch über die Trauerarbeit von Schule und Eltern. So vermittelt der Bericht den Eindruck, dass es sich um eine (halbherzige) PR-Verlautbarung der Pressestelle des Bezirksbürgermeisters handelt…bar jeglichem journalistisch professionellen Umgang mit einem derart tragischen Ereignis. Man könnte geradezu meinen, dass die gleichgeschaltete devote DDR-Presse noch immer existiert. Nebenbei: Auch das Foto ist völlig deplatziert, es taugt nicht mal als Symbolbild.

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