Kleine Gelben Tegel E-Minibusse
Rund 10.000 Fahrgäste haben die "kleinen Gelben" seit diesem Sommer genutzt.

Das Pilotprojekt für hoch automatisierte E-Kleinbusse in Tegel geht in die Verlängerung.

Das Bundesverkehrsministerium hat die Fortführung des Projekts „Shuttles & Co.“ bis zum Sommer 2022 genehmigt. Bis dahin lassen sich die Fahrzeuge im Ortskern von Tegel auf zwei Linien weiter ausprobieren.

Rund 10.000 Fahrgäste haben dies inzwischen getan. Das teilt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit.

Der im Sommer 2021 gestartete Betrieb bediente zunächst mit je einem Shuttle zwei Linien und acht Haltestellen. Die  Rundstrecke über die Straßen Alt-Tegel, Medebacher Weg, Schlieperstraße und Treskowstraße wurde im Herbst um zwei Haltestellen erweitert.

Seit Anfang Oktober sind drei „kleine Gelbe“ unterwegs. Sie fahren täglich in der Zeit von 9.30 Uhr bis 12. 45 Uhr und von 13.15 Uhr bis 17 Uhr. Ein Fahrzeug verkehrt auf der Linie 328A, zwei weitere auf der Linie 328B.

3G im Minibus

Der Verkehr findet dabei unter den jeweils aktuellen Infektionsschutzregeln statt. Es gelten – wie überall im Berliner Nahverkehr – eine Maskenpflicht und nun auch die bundesweiten 3G-Regeln für den ÖPNV.

Zusätzlich ist im Pilotprojekt das Platzangebot reduziert worden, um Abstände zu ermöglichen: Maximal drei Fahrgäste können gleichzeitig mitfahren. Platz wäre für sechs. Zusätzlich ist eine Begleitperson an Bord, die das Fahrzeug auch fernsteuern kann.

Daten im Visier

Durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie konnte die den Betrieb begleitende Forschung etwa zur Nutzerakzeptanz teils nur mit Verzögerung gestartet werden. Auch zur weiteren Datengewinnung sei die Verlängerung um ein halbes Jahr sinnvoll, so die Senatsverwaltung.

Text: red, Bild: BVG/Oliver Lang

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