Der Plan zum neuen Neu-Hohenschönhausen

Wimmelbild

Der im Mai 2021 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gemeinsam mit dem Bezirksamt Lichtenberg ausgelobte städtebauliche Ideen- und Realisierungswettbewerb für das Urbane Zentrum Neu-Hohenschönhausen wurde am 23. November entschieden.

Der erste Preis ging an den Gemeinschaftsentwurf der österreichischen Büros „superwien urbanism zt gmbh“ aus Wien und „studio boden Landscape Architecture + Urban Design“ aus Graz.

Die Entscheidungen der Wettbewerbsjury fielen einstimmig. Neben dem Siegerentwurf wurde ein zweiter Platz gekürt, der an das Studio Schultz Granberg aus Berlin in Zusammenarbeit mit dem Büro bbz Landschaftsarchitekten gmbh bdla aus Berlin ging. Die Jury empfahl den Siegerentwurf auch als Grundlage für die weitere Entwicklung des Großprojektes. Die Preissumme beträgt insgesamt 96.000 Euro.

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Im Entwurf des Wiener Büros wird es ein Kultur- und Bildungszentrum auf der nördlichen Seite des Brunnenplatzes gegenüber einer Markthalle geben. Grundsätzlich verfolgt das gesamte Konzept den Bau eines verkehrsberuhigten Quartiers auf der jetzigen Freifläche vor und neben dem Kino. Ein neu geschaffener gürnbepflanzter Boulevard soll auf der Trasse der Wartenberger Straße zum Bahnhof Hohenschönhausen mit Fuß- und Radweg führen.

Gastronomie und weitere gewerbliche Nutzungen sollen hier zudem den öffentlichen Raum neben dem Kino beleben. Der Boulevard selbst wird mit einer neuen Brücke über die S- und Fernbahngleise fortgeführt und soll das neue Zentrum mit der Bahn und dem Wohngebiet auf der gegenüber liegenden Seite verbinden.

Neue Gestaltungen im alten Format

Der heutige Brunnenplatz neben dem Prerower Platz soll erhalten bleiben und zum neuen urbanen Zentrum am Ort gestaltet werden.

Die Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge erfolgt pandemiebedingt zunächst digital. Interessierte Bürger sind eingeladen, sich die Arbeiten ab dem 16. Dezember hier  anzuschauen.

Virtuell mit verfolgen

Die Eröffnung der Ausstellung und die Preisverleihung der prämierten Arbeiten findet an diesem Tag ab 18:30 Uhr als Videokonferenz statt und wird als Livestream auf dem Youtube-Channel der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen übertragen.

Im Frühjahr 2022 werden die Arbeiten in einer Ausstellung vor Ort in Neu-Hohenschönhausen gezeigt. Über Details informiert die Pressestelle des Bezirksamtes Lichtenberg rechtzeitig.

https://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/ergebnisse/index.shtml

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