Neue Linie S21: Lohnt sich der Weiterbau?

S21 Berlin

Bald soll die S21 nicht nur von Gesundbrunnen bis zum Hauptbahnhof, sondern auch weiter bis zur Yorckstraße fahren. Eine Analyse soll nun Nutzen und Kosten des Projekts abwägen.

Ende des kommenden Jahres soll es so weit sein, dann fährt die S21 von Gesundbrunnen über den S-Bahnhof Wedding direkt zum Hauptbahnhof. Geht es nach der designierten Landesregierung soll es dabei aber nicht bleiben: die Linie soll künftig weiter Richtung Süden bis zur Yorckstraße verlängert werden. Um dafür die nötigen Fördermittel vom Bund zu erhalten, wird nun eine Kosten-Nutzen-Analyse erstellt. Nur wenn der Nutzen die Kosten übersteigt, wird der Bund in das Projekt investieren.

Neuer S-Bahn-Knoten entsteht

Die neue Strecke S 21 soll nach ihrer Fertigstellung vom Nordring über den Hauptbahnhof und den Potsdamer Platz bis hinunter zur Yorckstraße führen. Damit würden die nördlichen und südlichen S-Bahn-Linien sowie die Ringbahn an den Hauptbahnhof angeschlossen und ein neuer S-Bahn-Knoten würde entstehen. Berliner und Berlin-Besucher sollen dann von kürzeren Fahrtzeiten zwischen Gesundbrunnen und dem Hauptbahnhof sowie zum Südkreuz profitieren. Wann die Linie fertig sein soll, steht noch nicht fest. Mit einem Baubeginn der zweiten Phase wird aber frühestens im Jahr 2026 gerechnet, die komplette Linie könnte dann 2035 fertig sein. Kosten soll das Projekt bis zu 900 Millionen Euro.

S21

Steigende Kosten

Bereits beim ersten Bauabschnitt zwischen Gesundbrunnen und Hauptbahnhof kam es mehrfach zu Verzögerungen und dadurch zu steigenden Kosten. Ursprünglich sollten die Bahnen bereits 2017 fahren, nun soll es im Dezember 2022 so weit sein.

Text: kr/red., Bild: IMAGO/Jürgen Ritter, Visualisierung: Entwicklungsstadt Berlin

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