Corona: Senat beschließt 2G für Einzelhandel

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Auf die Berliner kommen strengere Corona-Regeln zu.

Ab dem 27. November  gilt auch im Berliner Einzelhandel die 2G-Regel. Das hat der Berliner Senat am Dienstag beschlossen.

Zu den meisten Berliner Geschäften haben damit  nur noch gegen das Corona-Virus geimpfte Menschen und Genesene Zutritt, nicht jedoch Ungeimpfte. Für die Grundversorgung, etwa Supermärkte, Drogerien oder Apotheken, sollen Ausnahmen gelten, berichtet der rbb.

Eine 2G-Plus-Regelung für die Gastronomie, für körpernahe Dienstleistungen und Veranstaltungen tritt ebenfalls am 27. November in Kraft. Für Restaurants bedeutet dies, dass Gäste eine medizinische Maske tragen müssen, sobald sie ihren Sitzplatz verlassen.

Körpernahe Dienstleistungen haben die Wahl zwischen Maske und Test. In Clubs müssen Gäste zusätzlich ein negatives Testergebnis vorlegen.

Obergrenze im Fußballstadion

Für Großveranstaltungen wie Konzerte und Fußballspiele gelten neben 2G zudem Obergrenzen. Ab dem 1. Dezember könne ab einer Zahl von 5.000 Zuschauern abhängig von der Höchstkapazität der Spielstätte 50 Prozent der Gesamtauslastung ergänzt werden, hieß es aus Senatskreisen.

In das Olympiastadion können damit maximal 42.000 Menschen kommen, in das Stadion An der Alten Försterei maximal 16.000 Zuschauer. Weihnachtsmärkte dürfen weiterhin geöffnet bleiben, allerdings gilt nun auch bei der 2G-Regelung Maskenpflicht.

Mehr Corona-Tests in Schulen

An Kitas müssen Testungen verbindlicher werden, so Gesundheitsstaatssekretär Martin Matz (SPD). „Die Kitas müssen weiterhin Eltern die Tests geben und Eltern müssen schriftlich bestätigen, dass sie testen. Außerdem werden Lolli-Tests zum Einsatz kommen.“ An Schulen soll es wieder mehr Corona-Tests pro Woche geben. Angedacht sind tägliche Tests für Schüler und Personal, so Matz.

Gleichzeitig werde die Impfkampagne weiter vorangebracht. Die Zahl der Erstimpfungen habe sich im Vergleich zu Ende Oktober verdoppelt, so Matz. Um diese Tendenz weiter zu fördern, sollen weitere Impfzentren eröffnet werden.

1.000 Impfungen pro Tag

Das Impfzentrum im Linden Center in Hohenschönhausen bietet laut Matz seit Montag die doppelte Menge von Impfstoffen an, im Ringcenter in Lichtenberg sind ab Freitag 1.000 Impfungen pro Tag möglich. “Wir sorgen auch dafür, dass Termine bald wieder buchbar sind”, so Matz.

Text: red/nm, Bild: IMAGO/photothek

 

 

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